Jacqueline Lölling (Winterberg), Ex-Weltmeisterin und Olympia-Zweite von 2018, bleibt dagegen das Sorgenkind aus deutscher Sicht. Die 26-Jährige wurde nur Neunte und verpasste damit erneut die Teilnorm für die Winterspiele 2022 im Februar in Peking. Drei Platzierungen unter den besten Acht oder zwei auf dem Podest müssen es mindestens sein.
"Es werden immer weniger Rennen, aber wenn ich deshalb jetzt nervös werde, würde das nicht helfen", sagte Lölling in der ARD: "Das größte Problem ist einfach der Start, da ist der Rückstand zu groß. Das Ziel ist aber der Februar, da geht man am Anfang der Saison vielleicht noch mit schwereren Beinen an den Start."
Bei den beiden ersten Rennen des Winters in Innsbruck war Lölling nicht über die Plätze elf und 21 hinausgekommen. Hermann und Neise dagegen haben die ersten Teile ihrer Olympia-Qualifikation bereits eingefahren.
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"Innsbruck war sehr enttäuschend, ich habe schon an mir gezweifelt, weil ich dort fahrerisch einfach grütze war", sagte Hermann, die in Österreich nur die Ränge acht und zwölf geholt hatte: "Deshalb war dieser Sieg hier sehr wichtig."
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(SID)

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