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Anna Veith vor Rückkehr in alpinen Ski-Weltcup: "Fühle mich wieder 50 Jahre jünger"

Veith vor Rückkehr: "Mehr Ziele als nur das eine Rennen im Februar"
Von SID

07/11/2017 um 18:48Aktualisiert 08/11/2017 um 09:55

Anna Veith sieht sich vor ihrer Rückkehr in den Weltcup auf dem Weg zu alter Stärke. "Ich fühle mich jetzt wieder 50 Jahre jünger", sagte die Österreicherin. Die Super-G-Olympiasiegerin hatte im Oktober 2015 bei einem Sturz in Sölden einen Riss der Patellasehne, des Innenbandes und des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie erlitten und war Anfang des Jahres zum zweiten Mal am Knie operiert worden.

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"Vergangenes Jahr stand ich in der Früh auf und war körperlich fertig. Ich brauchte immer eine lange Zeit, um auf Touren zu kommen, weil mein Körper so viele Reize verarbeiten musste, für die er noch nicht bereit war", sagte Veith:

" Ich habe es ihm aber trotzdem zugemutet, war aber gehemmt. Deswegen war ich immer sehr niedergeschlagen. Da habe ich mir immer gedacht: Ich fühle mich alt. Das ist jetzt anders."

Anfang dieses Jahres wurde sie wegen einer chronischen Entzündung der Patellasehne im linken Knie erneut operiert.

Veith hofft, Ende November beim Weltcup in Lake Louise/Kanada in den Weltcup zurückzukehren. Am Freitag reist sie zum Abfahrtstraining nach Copper Mountain/USA. "Ich muss Kilometer auf den langen Abfahrts-Ski sammeln", sagte Veith:

" Ich war bisher damit nur zehn Tage auf Schnee im Training. Im Vergleich haben die anderen Speed-Fahrerinnen 60 Tage. Das ist für mich nicht mehr aufzuholen. Da habe ich viel Arbeit vor mir."

Klar ist aber auch, dass die Olympiasiegerin im Super-G von 2014 mit klaren Zielen in den Winter geht - auch mit Blick auf PyeongChang: "Ich will zu Olympia, um was zu erreichen und nicht, um Zehnte zu werden", betonte sie, fügte aber auch hinzu:

"Ich habe mehr Ziele als nur das eine Rennen im Februar. Ich will einfach wieder Spaß haben."

Video - Veith erklärt Sölden-Verzicht: "Kann mich nicht von Null auf Hundert steigern"

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