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Dominik Paris gewinnt auch die zweite Abfahrt auf der Stelvio in Bormio
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Publiziert 28/12/2019 um 13:30 GMT+1 Uhr
Lokalmatador Dominik Paris ist auch bei der zweiten Abfahrt auf der Stelvio in Bormio nicht zu bezwingen. Der Italiener siegte mit 0,08 Sekunden Vorsprung vor Sensationsmann Urs Kryenbühl aus der Schweiz. Dritter wurde dessen Landsmann Beat Feuz (+0,26). Thomas Dreßen verzichtete nach dem Einfahren auf einen Start, um das nach seiner Verletzung gereizte Knie zu schonen.
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Für Paris war es der fünfte Abfahrtssieg in Bormio und der insgesamt sechste in einem Weltcup-Rennen auf der Stelvio. Er übernahm zudem die Führung im Gesamtweltcup.
Fester Deutscher war nach dem Verzicht von Dreßen der vom Wind beeinträchtigte Josef Ferstl auf Rang 21 (+2,50). Andreas Sander, Dominik Schwaiger und Romed Baumann belegten die Plätze 26, 27 und 30.
"Das war mir zu viel Risiko", sagte Dreßen und ergänzte:
Dreßen hatte sich bei einem Sturz Ende November 2018 einen Totalschaden unter anderem mit einem Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Zuletzt war das Gelenk häufig angeschwollen, am vergangenen Montag war es daher punktiert worden. In der ersten Abfahrt in Bormio am Freitag hatte Dreßen einen starken neunten Rang belegt. Danach war das Knie erneut angeschwollen, ebenso nach dem Einfahren und der Besichtigung am Samstagmorgen.
Bereits in der vergangenen Woche vor den Weltcup-Rennen in Gröden hatte Dreßen berichtet, dass sein operiertes Knie immer wieder anschwelle. "Es sind halt solche Tage, von denen der Arzt immer gesagt hat, dass die mal sein können, wo es einfach mal anschwillt", sagte Dreßen. Sorgen mache er sich deshalb aber nicht, versicherte er.
Dreßen hat nun eine etwa dreiwöchige Wettkampfpause. Für die Kombination am Sonntag in Bormio war er nicht vorgesehen. Die nächste Abfahrt findet erst am 18. Januar in Wengen/Schweiz statt, danach folgen die Klassiker in Kitzbühel/Österreich und Garmisch-Partenkirchen. Am Sonntag findet in Bormio noch eine Kombination statt.
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