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Cortina d'Ampezzo: Andreas Sander verpasst Podest im Super-G knapp - Marco Odermatt nutzt Aleksander Kildes Aussetzer
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Publiziert 29/01/2023 um 11:56 GMT+1 Uhr
Marco Odermatt hat auch den zweiten Super-G in Cortina d'Ampezzo für sich entschieden. Am Sonntagvormittag tütete Odermatt seinen 19. Weltcupsieg mit einem Vorsprung von 0,76 Sekunden auf den Südtiroler Dominik Paris ein, Daniel Hemetsberger wurde Dritter (+1,03). Andreas Sander fuhr indes sein bestes Saisonergebnis ein. Der DSV-Läufer fuhr auf einen starken vierten Rang (+1,07).
Machtdemonstration! Odermatt bleibt König von Cortina
Quelle: Eurosport
Damit egalisierte Sander sein bestes Karriereergebnis. Im Dezember 2021 war der Abfahrts-Vizeweltmeister in Beaver Creek ebenso auf den vierten Platz gerast.
Er hatte auch allen Grund, sich über das "super Ergebnis" zu freuen. Doch auch seinen Ärger über den verpassten Erfolg an jenem Ort, wo er vor zwei Jahren sensationell WM-Silber in der Abfahrt gewonnen hatte, konnte der 33-Jährige nicht ganz verbergen.
Nach Odermatts Traumlauf lag Sander eine gute Viertelstunde lang auf Rang drei. Würde es reichen für den ersehnten ersten Podestplatz beim 178. Weltcup-Start?
Sander schüttelte den Kopf. "Dafür ist die Piste zu gut. Wir haben gestern gesehen, wie dicht das Feld ist und wie die hinten Gas geben", sagte er.
Viele Ausfälle in der "Delta-Kurve"
Der Super-G in Cortina war von vielen Stürzen geprägt. Vor allem die enge Passage in der "Delta-Kurve" nach der zweiten Zwischenzeit unterhalb des Tofana-Schusses bereitete zahlreichen Athleten enorme Schwierigkeiten.
Während Romed Baumann dort ein Aus noch abwenden konnte, aber mit großem Rückstand im Zielraum eintraft, schieden beispielsweise Aleksander Aamodt Kilde, James Crawford oder auch Adrian Smiseth Sejersted allesamt an derselben Stelle aus.
Dominik Schwaiger holte am Samstag als 30. ebenso einen Weltcup-Punkt wie am Sonntag Josef Ferstl, der unterwegs einen Stock verlor. Romed Baumann, WM-Zweiter im Super-G 2021, ging beide Male leer aus.
Dies war das letzte Speed-Rennen vor der Ski-Weltmeisterschaft in Courchevel und Méribel (6. bis 19. Februar live bei Eurosport und discovery+). Am 4. Februar steht mit dem Slalom in Chamonix der letzte Weltcup vor dem Highlight diesen Winters auf dem Programm.
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(mit SID)
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