Emma Aicher fährt beim Nachtslalom aufs Podest - Mikaela Shiffrin mit fünftem Sieg in Serie, Lena Dürr scheidet im Finale aus

Emma Aicher hat beim Nacht-Slalom von Courchevel das nächste Spitzenergebnis im Ski alpin eingefahren. Beim überlegenen vierten Saisonsieg von Mikaela Shiffrin (USA) kam die 22-Jährige hinter Camille Rast (Schweiz/+1,55 Sekunden) als Dritte ins Ziel (+1,71 Sekunden). Lena Dürr (34) fädelte als Dritte des ersten Laufs im zweiten Durchgang ein und schied noch vor der ersten Zwischenzeit aus.

Highlights: Aicher auch im Slalom stark - Shiffrin dominiert weiter

Quelle: Eurosport

Emma Aicher ist bei der nächsten Slalom-Show von Skikönigin Mikaela Shiffrin erneut aufs "Stockerl" gerast.
Drei Tage nach ihrem Abfahrtssieg in St. Moritz musste sich die 22-Jährige beim Nachtrennen im französischen Courchevel nur Dominatorin Shiffrin und Weltmeisterin Rast geschlagen geben.
"Ich bin wirklich stolz, dass ich das geschafft habe, mit Speed am Sonntag und Slalom heute", freute sich Aicher am Eurosport-Mikrofon: "Ich bin glücklich mit meinem Skifahren, und dass ich in jeder Disziplin darauf bauen kann."
Aicher beeindruckte im Finale vor allem mit einer unglaublichen Ruhe und Kontrolle. "Wie ruhig sie das runterfährt", zeigte sich Eurosport-Expertin Martina Lechner von der Newcomerin begeistert: "Da bleibt mir die Spucke weg!"
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"Da bleibt mir die Spucke weg": Aicher mit glänzender Fahrt aufs Podest

Quelle: Eurosport

Aicher über Saisonvorbereitung: "Hatte viele Slalomtage"

Die intensive Saisonvorbereitung mit "vielen Slalomtagen" zahlt sich für die gebürtige Schwedin nun aus. Trotz zweier Podestplätze innerhalb von nur drei Tagen will Aicher von einem Angriff auf den Gesamtweltcup aber noch nichts wissen.
"Es gibt so viele schnelle Frauen. Und ich bin nicht so oft auf dem Podium. Es ist ein Traum für irgendwann. Ich werde mich jetzt nicht darauf fokussieren, das bringt mir nichts. Ich konzentriere mich auf jedes Rennen und dann sehe ich, was passiert", sagte sie.
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Gesamtweltcup nur ein Traum? Das sagt Aicher

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Aicher fehlten bei ihrer zweiten Podestfahrt im Slalom nach Platz drei in Levi Mitte November 1,71 Sekunden auf Shiffrin, die auch den vierten Torlauf im Olympiawinter gewann. Es war der 105. Weltcup-Sieg der US-Amerikanerin. Die Schweizerin Rast lag 0,16 Sekunden vor Aicher.
"Ich greife einfach nur an", antwortete Shiffrin bei Eurosport auf die Frage nach ihrem Geheimnis: "Die anderen greifen an, also muss ich es auch. Manchmal muss man einfach im Flow bleiben."
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Shiffrin: "Es macht so Spaß - ich muss nichts mehr beweisen"

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Colturi, Ljutic, Liensberger und Gallhuber raus

Auf der Piste "Stade E. Allais" hatten zahlreiche Top-Athletinnen unerwartete Probleme. Die junge Albanerin Lara Colturi, die in jedem der vorherigen drei Slaloms in diesem Winter auf dem Podium gestanden hatte, schied ebenso im ersten Lauf aus wie die Olympia-Zweite Katharina Liensberger aus Österreich.
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Favoritensterben: Colturi, Ljutic und Liensberger scheiden aus

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Auch für Vorjahressiegerin Zrinka Ljutic (Kroatien) oder Katharina Gallhuber, die Olympiadritte von 2018 aus Österreich, war das Rennen vorzeitig zu Ende.
Für einen Schreckmoment sorgte Wendy Holdener, die zwar ins Ziel kam (8./+1,69 Sekunden), im Auslauf aber stürzte und sich dabei sogar überschlug. Die Schweizerin blieb zum Glück unverletzt. Sie erholte sich schnell und wurde Siebte.
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Was war das!? Holdener überschlägt sich im Ziel

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Aicher war zu Saisonbeginn bereits Dritte beim Slalom in Levi, Dürr hatte als Zweite in Copper Mountain nachgelegt. Shiffrin war bislang nicht zu schlagen.
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"Absolute Weltklasse!" Shiffrin deklassiert die Konkurrenz

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