Federica Brignone gibt sich nach Horror-Sturz und schwerer Verletzung kämpferisch: "Würde alles genauso machen"
Publiziert 06/04/2025 um 19:43 GMT+2 Uhr
Federica Brignone hat sich am Tag nach der Operation zu ihrem schweren Sturz und den Comeback-Plänen geäußert. Gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur "ANSA" gab sich die 34-Jährige zuversichtlich. Die Italienerin will trotz schwerer Diagnose weitermachen und hat Olympia 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo im Blick. An den Streckenbedingungen im Val di Fassa habe sie nichts auszusetzen.
Brignone exklusiv: "Ich mache noch eine Saison, wenn ..."
Quelle: Eurosport
Eine mehrfragmentäre Trümmerfraktur der Tibiagelenkfläche und des Wadenbeinkopfes im linken Bein sowie einen Riss des vorderen Kreuzbandes: Es kam schlimmer als befürchtet für Ski-Star Federica Brignone.
Die Gesamtweltcupsiegerin stürzte bei den italienischen Meisterschaften im zweiten Lauf des Riesenslaloms im Val di Fassa am Donnerstag schwer und wurde noch am Abend in der Mailänder Klinik La Madonnina operiert.
Der italienische Wintersportverband FISI sprach zwar von einer erfolgreichen Operation durch Teamarzt Andrea Panzeri, klar aber ist: Die Genesung wird viele Monate dauern.
Am Freitagvormittag meldete sich Brignone nach den Strapazen zu Wort: "Im glücklichsten Moment meiner Karriere hätte ich das wirklich nicht gebraucht, ich hatte noch einen Monat Arbeit vor mir, auf die ich mich gefreut habe. Stattdessen stehe ich vor einer neuen Herausforderung, für die ich wie immer alles geben werde."
Brignone stellt klar: Bedingungen nicht schuld am Sturz
Der Strecke im Fassatal lastet Brignone indes keine Schuld an. "Die Bedingungen waren sehr gut", sagte die Italienerin. Sie habe sich sehr gut gefühlt und "wenn ich zurückkäme, würde ich alles genauso machen", unterstrich Brignone. Nur eben ohne Sturz, wie die Skirennläuferin ergänzte.
Trotz langer Pause: Brignone könnte es bis Olympia packen
Die Olympischen Winterspiele in Cortina d'Ampezzo beginnen für die Ski-Damen am 8. Februar 2026. Bis dahin sind noch zehn Monate Zeit. Ohne Rückschläge in der Reha und der Rückkehr auf die Piste gilt eine Teilnahme als realistisch.
Der Ansporn könnte kaum größer sein. Brignone hat im Skisport quasi alles gewonnen, außer einer Goldmedaille bei Olympia.
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Quelle: Eurosport
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