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Flachau: Mikaela Shiffrin weint nach Sieg im Nachtslalom - US-Amerikanerin denkt an Freund Aleksander Aamodt Kilde
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Publiziert 16/01/2024 um 22:37 GMT+1 Uhr
Mikaela Shiffrin ist nach ihrem Triumph beim Nachtslalom in Flachau von ihren Gefühlen überwältigt worden. Die US-Amerikanerin verdrückte einige Tränen als sie im Siegerinterview auf das vergangene Wochenende zurückblickte. "Es waren sehr herausfordernde Tage", erklärte sie mit brüchiger Stimme. Vor allem die Verletzung ihres Freundes Aleksander Aamodt Kilde machte ihr zu schaffen.
Shiffrin weint im Interview: "Haben mir geholfen, Aleks zu sehen"
Quelle: Eurosport
"Es löst kein gutes Gefühl aus, die Liebe des Lebens geradeaus mit 120 km/h im Netz einschlagen zu sehen", gab Shiffrin laut der österreichischen Zeitung "Krone" nach ihrem Sieg Einblick in ihre Gefühlswelt. Kilde hatte sich am Samstag in der Abfahrt von Wengen bei einem schweren Sturz im Zielhang verletzt.
Der Norweger zog sich eine Schnittwunde in der rechten Wade, eine ausgekugelte Schulter und zudem Prellungen, aber (immerhin) keine Knochenbrüche zu. Die Saison ist für den 31-Jährigen damit vorzeitig beendet.
Für Shiffrin ein Schock - einen Tag später saß die 28-Jährige am Krankenbett ihres Freundes in Bern und leistete ihm trotz ihres engen Zeitplans wertvollen emotionalen Beistand. Noch während des Medienmarathons in Flachau versuchte sie, ihren Liebsten per Telefon zu erreichen.
"Ich bin so dankbar für mein gesamtes Team", hob sie unter Tränen hervor. "Die letzten Tage waren sehr herausfordernd, doch mein Team war so unterstützend. Sie haben mir geholfen, Aleks zu sehen", so Shiffrin.
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Horrorsturz im Zielhang: Kilde kracht brachial in Fangzaun
Quelle: Eurosport
Shiffrin: "Bin so stolz auf diesen Abend"
Gerade aufgrund dieser großen Belastung ist die Art und Weise von Shiffrins Triumph einzigartig.
Im zweiten Durchgang schraubte die zweimalige Olympiasiegerin das Niveau merklich nach oben und trieb ihre Erzrivalin Petra Vlhova, die zur Halbzeit noch mit 0,07 Sekunden Vorsprung in Führung gelegen hatte, zur Verzweiflung.
"Ich bin so stolz auf diesen Abend", rückte sie das Sportliche doch noch für einen Moment in den Fokus. Doch Shiffrins Gedanken waren am Dienstagabend gewiss woanders.
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Unnachahmlich! Shiffrin treibt Vlhova zur Verzweiflung
Quelle: Eurosport
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