Garmisch-Partenkirchen: Marco Odermatt siegt auf der Kandahar - DSV-Herren enttäuschen bei Ferstl-Abschied

Einen Tag nach seiner Enttäuschung über den vierten Platz in Garmisch-Partenkirchen hat Marco Odermatt Frieden mit der Kandahar geschlossen. Im zweiten Super-G im bayerischen Ski-Ort tütete der Schweizer seinen neunten Saisonsieg ein und baute damit seinen Vorsprung in der Disziplinwertung weiter aus. Raphael Haaser (+0,30 Sekunden) und Franjo von Allmen (+0,61) komplettierten das Podium.

"Danke für die schöne Zeit": Ferstl nimmt Abschied in Garmisch

Quelle: Eurosport

Am Samstag hatte Odermatt noch harte Worte gefunden, nachdem er sein 13. Podest in Folge im Super-G verpasst hatte. "Ohne an jemandem Kritik zu üben, weil sie hier super gearbeitet haben", sprach der Schweizer im Interview beim "SRF". "Aber für mich ist das nicht unbedingt ein weltcupwürdiger Super-G."
"Es ist sehr kurz, ein einfacher Hang, eine einfache Kurssetzung, langsamer Schnee", führte Odermatt seinen Gedankengang weiter aus.
Von einer möglichen Abneigung gegen die Verhältnisse in Garmisch war am Sonntag aber nichts mehr zu merken.
Odermatt legte einen makellosen Lauf an den Tag und setzte sich letzten Endes verdient vor seiner Konkurrenz durch.
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Am Limit auf der Kandahar: Odermatt triumphiert im Super-G

Quelle: Eurosport

DSV-Herren enttäuschen beim Heimrennen

Die Deutschen fuhren erneut weit hinterher. Simon Jocher gelang mit Rang 18 am Samstag die beste Platzierung, am Sonntag stürzte der Garmischer Lokalmatador kurz vor dem Ziel.
Romed Baumann und Andreas Sander kamen in beiden Rennen nicht unter die ersten 20.
Der am Donnerstag zurückgetretene einstige Kitzbühel-Sieger Josef Ferstl absolvierte vor dem Rennen seine Abschiedsfahrt.
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"Du Hundling!" Feller verliert Showdown gegen Odermatt

Quelle: Eurosport

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