Eurosport
Jasna: ÖSV-Damen erleben historische Niederlage im Riesenslalom - Cheftrainer Roland Assinger übt deutliche Kritik
Von
Publiziert 20/01/2024 um 18:46 GMT+1 Uhr
Die österreichischen Skirennläuferinnen haben am Samstag in Jasna eine historische Niederlage erlebt. Beim Riesenslalom in der Slowakei schaffte es keine ÖSV-Dame erstmals seit dem 13. März 1985 in Lake Placid in das Endklassement. "Wenn der Teufel Junge kriegt, dann kriegt er viele. Diese Niederlage ist eklatant", sagte Damen-Cheftrainer Roland Assinger nach dem Rennen gegenüber dem "ORF".
Ricarda Haaser schied nach einem Innenskifehler aus
Fotocredit: Imago
Ricarda Haaser hatte es als einzige von zehn Österreicherin in den zweiten Lauf geschafft. Dort schied Haaser, Zwölfte nach dem ersten Durchgang, in Führung liegend nach einem Innenskifehler aus.
"Ich wollte aus dem langen Zug Höhe machen für den nächsten Schwung. Ich habe eigentlich nicht viel falsch gemacht, aber da zu viel Druck auf den Innenski gegeben“, sagte die 30-Jährige nach dem Rennen dem "ORF": "Aber es ist natürlich traurig, wenn es nur eine Österreicherin in den zweiten Durchgang schafft."
Auch Damen-Cheftrainer Assinger zeigte sich nach dem schwachen Ergebnis sichtlich enttäuscht: "Nach dem ersten Lauf war es schon eine gescheite Detsch´n. Wir haben nur eine in die Top 30 gebracht. Das war schon sehr bitter", so der Kärntner.
Die weiteren ÖSV-Damen Elisa Mörzinger, Julia Scheib, Franziska Gritsch, Elisabeth Kappaurer, Katharina Liensberger, Katharina Truppe und Lisa Hörhager hatten den zweiten Lauf deutlich verpasst. Stephanie Brunner war im ersten Durchgang ausgeschieden.
ÖSV-Damen mit Problemen bei eisigen Bedingungen
"Man sieht: Gerade bei diesen vereisten Bedingungen und der sehr drehenden Kurssetzung im ersten Lauf kommt unser technisches Niveau zu tragen, das nicht am besten Stand ist. Da müssen wir beinhart uns kritisieren. Es war in Lienz ähnlich, bei diesen Verhältnissen haben wir immer Probleme", sagte der Cheftrainer.
Sara Hector gewann den Riesenslalom in Jasna am Samstag deutlich. Die Schwedin setzte sich mit einem Vorsprung von 1,52 Sekunden vor der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin durch.
Am Sonntag steht zum Abschluss des Rennwochenendes ein Slalom auf dem Programm (ab 9:30 Uhr live bei discovery+).
Das könnte Dich auch interessieren: Saisonende für Vlhova nach Sturz im Heimrennen
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/01/20/3868229-78597508-2560-1440.png)
Hector in eigener Liga: Die Highlights des Riesenslaloms
Quelle: Eurosport
Werbung
Werbung