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Daniel Danklmaier plötzlich Geheimfavorit auf der Streif in Kitzbühel?
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Publiziert 23/01/2019 um 15:06 GMT+1 Uhr
Der Österreicher Daniel Danklmaier holte sich am Montag den Sieg in der Europacup-Abfahrt auf der verkürzten Streif und setzte am Dienstag gleich noch einen drauf. Mit dem dritten Platz beim Abfahrtstraining hinter Matthias Mayer und Benjamin Thomsen konnte der 25-Jährige überraschen. Diese eisige Abfahrt liegt Danklmaier und das will er am Freitag beim Weltcup-Rennen auch beweisen.
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In Kitzbühel auf der Streif hatte Danklmaier 2017 seine ersten Weltcuppunkte geholt, "von da an habe ich die Strecke gemocht". Er fühle sich auf der eisigen und harten Piste einfach zu Hause. Bereits im Europacup bewies er das - mit zwei Trainings-Bestzeiten und dem Sieg beim Rennen am Montag zeigte er eine hervorragende Leitung.
Den Erfolg wollte der Österreicher auf der verkürzten Trainingsstrecke am Dienstag unterstreichen, was ihm mit einem dritten Platz passabel gelungen ist. Mit nur 0,24 Sekunden Rückstand kam Danklmaier hinter seinem Landsmann Mayer ins Ziel. Der 25-Jährige war selbst überrascht, nachdem er sich viel Druck gemacht hatte:
Danklmeier: "Werden sehen, was rauskommt"
Doch man sollte das erste Training nicht überbewerten, wie Danklmaier auch selber sagt: "Weltcup ist doch was anderes als Europacup, es geht nochmal mehr zu Sache." Endlich kann Danklmaier sein Können unter Beweis stellen, nach zwei Kreuzbandrissen (2013 und 2015) ist der Österreicher topfit: "Es läuft und damit geht alles leichter von der Hand. Ich habe schon viel mitgemacht, aber jetzt bin ich topfit, da macht es richtig Spaß."
Im Training am Donnerstag zeigte Danklmaier einmal mehr, dass er bereit ist. Im Abschlusstraining wurde der 25-Jährige Vierter mit 0,43 Sekunden Rückstand auf Hannes Reichelt. Die Rolle als Geheimfavorit will er aber trotzdem nicht anerkennen: "Der Europacup war eine gute Leistung, aber das Training sagt nicht viel aus. Die Besten halten sich, glaube ich, zurück. Aber ich werde im Rennen mein Bestes geben. Was dabei rauskommt, werden wir sehen."
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