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Slalom Kranjska Gora: Camille Rast beendet Siegesserie von Mikaela Shiffrin - Emma Aicher verpasst Podium deutlich
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Update 04/01/2026 um 15:05 GMT+1 Uhr
Camille Rast hat nach dem Erfolg im Riesenslalom beim Weltcup in Kranjska Gora auch den Slalom gewonnen. Dabei setzte die Schweizerin in beiden Durchgängen die Bestzeit und hielt damit auch Slalom-Dominatorin Mikaela Shiffrin auf Distanz. Die US-Amerikanerin hatte zuvor alle Slalomrennen in dieser Saison gewonnen. Dritte wurde Wendy Holdener. Emma Aicher als beste Deutsche fuhr auf Rang acht.
Highlights: Rast macht Wochenende mit nächstem Sieg perfekt
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Emma Aicher und Lena Dürr waren schon mal besser drauf in diesem Winter. Doch nach zuletzt eher durchwachsenen Resultaten ließen die beiden besten deutschen Skirennläuferinnen gut einen Monat vor dem Beginn der Olympischen Spiele eine Steigerung erkennen.
Beim rasanten ersten Weltcup-Slalom des Jahres im slowenischen Kranjska Gora fuhren Aicher und Dürr auf die Plätze acht und elf - solide Leistungen mit viel Luft nach oben.
Kaum besser geht es derzeit für Camille Rast. Mit einem Trauerflor in Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana fuhr die Slalom-Weltmeisterin aus der Schweiz erst im Riesenslalom auf Platz eins, einen Tag später beendete sie die Siegesserie von Mikaela Shiffrin, die zuvor alle fünf Slaloms in diesem Winter gewonnen hatte.
"Ich denke an alle trauernden Familien, ich bin für sie gefahren", hatte Rast schon nach dem Riesenslalom erklärt. Sie stammt aus der Nähe von Crans-Montana. Nach ihrem erneuten Sieg am Sonntag meinte die 26-Jährige beim "SRF": "Unglaublich, ich habe nicht gedacht, dass es an diesem Wochenende so gut läuft. Nach zwei zweiten Plätzen in Semmering hatte ich sicher noch etwas Hunger."
Dürr und Aicher mit aufsteigender Form vor Olympia
Auch das Material passe im Moment "perfekt. Das Wichtigste in einer Saison ist gesund zu bleiben. Das merkt man, wenn man etwas krank oder müde ist. Ich will einfach so weiter machen und schnell fahren und nicht zu sehr an die Punkte und alles weitere. denken."
An einen Sieg oder gar das Podium war für Aicher und Dürr zuletzt nicht zu denken - aber es besteht Hoffnung. "Es ist noch nicht alles perfekt, aber es geht in die richtige Richtung", sagte Dürr (34) nach dem Slalom im "ZDF".
Im Finale verbesserte sie sich nach verkorkstem ersten Durchgang immerhin um fünf Positionen. Nach den Plätzen vier, sieben und zwei zu Beginn des Winters war sie in den folgenden zwei Slaloms einmal ausgeschieden und einmal nur 17. geworden. "Die Leichtigkeit", sagte sie, sei ihr zuletzt abgegangen.
Dürr gelang im Finale auf der eisigen Piste "Podkoren 3" nun immerhin die sechstbeste Laufzeit, Aicher dagegen fiel um zwei Plätze zurück.
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Fabellauf bringt den Sieg: Rast bricht Shiffrins Slalom-Dominanz
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Camille Rast ist die Frau der Stunde
Die 22 Jahre alte Allrounderin, tags zuvor im Riesenslalom im Gegensatz zu Dürr (18.) nicht mal im Finale, hatte eine Spitzenplatzierung bereits im vielversprechenden ersten Lauf vergeben: Bei der letzten Zwischenzeit lag sie gleichauf mit Rast, nach einem schweren Patzer verlor sie allerdings noch 1,20 Sekunden bis ins Ziel.
Rast ist derzeit kein Maßstab für die beiden Deutschen - aber tatsächlich die Frau der Stunde im Weltcup. In den vergangenen fünf Riesenslalom- oder Slalom-Rennen stand sie zunächst dreimal als Zweite auf dem Podest. Nun folgten ihre Weltcupsiege drei und vier. Das Duell mit Shiffrin dürfte am 13. Januar beim Nachtslalom in Flachau weitergehen - auf einem Hang, auf dem Dürr vor drei Jahren immerhin schon mal Dritte war.
Aicher wird gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann zuvor noch am Wochenende in Zauchensee starten - bei je einer Abfahrt und einem Super-G.
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(SID)
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