Weltcup in Lake Louise: Mauro Caviezel stürzt schwer beim Super-G und wird ins Krankenhaus gebracht

Der Super-G in Lake Louise wurde von einem schweren Sturz des Schweizers Mauro Caviezel überschattet. Der 34-Jährige fiel auf den Kopf und blieb benommen auf der Piste liegen. Nach bangen Minuten die Entwarnung: Caviezel konnte wieder aufstehen, wurde zur Sicherheit aber mit dem Hubschrauber in die Klinik gebracht. "Mir fallen tausend Steine vom Herzen", sagte Ex-Profi Fritz Dopfer bei Eurosport.

Schock und Erleichterung - schwerer Sturz von Caviezel beim Super-G

Quelle: Eurosport

Mauro Caviezel ist hart im Nehmen. Muss er auch sein.
Im Januar 2021 etwa zog sich der Skistar beim Super-G-Training in Garmisch-Partenkirchen eine Gehirnerschütterung, eine Knochenprellung sowie eine Verletzung des Außenbandes am linken Knie zu.
Beim Wochenende in Lake Louise feierte der Routinier nun sein Comeback.
Zunächst in der Abfahrt, wo er nicht ins Ziel kam. Tags darauf ging Caviezel im Super-G an den Start und stürzte. Natürlich schrillten bei den Teamkollegen sofort die Alarmglocken, zumal der Schweizer erst vor Kurzem erklärte, "in der tiefen Hocke doppelt" zu sehen. Eine Folge der Verletzungen von Garmisch-Partenkirchen.

Dopfer fühlt mit Caviezel

Immerhin konnte Caviezel, der offenbar direkt nach dem Sturz das Bewusstsein verloren hatte, noch an der Unfallstelle aufstehen, auch wenn im Gesicht deutlich Zeichen des Sturzes zu sehen waren.
"Jetzt hoffen wir im Sinne des gesamten Ski-Sports, dass es Mauro gut geht und er bald wieder zurückkommt", so der ehemalige Profi Fritz Dopfer, der das Rennen als TV-Experte bei Eurosport begleitete.
Caviezel gewann in der Saison 2019/2020 die Super-G-Wertung im Weltcup und holte 2017 WM-Bronze in der Kombination.
Der Schweizer Skiverband gab indes am Montagmorgen ein vages Update. Demnach soll der 34-Jährige am Montag zurück in die Schweiz fliegen, wo dann weitere Untersuchungen folgen werden.
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Coup zum Speedauftakt: Kilde in der Abfahrt nicht zu schlagen

Quelle: Eurosport

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