Lena Dürr in Sachen erster Slalom-Weltcupsieg zuversichtlich: "Ich bin nah dran und werde nicht aufgeben"

Lena Dürr fuhr in der laufenden Saison schon zwei Mal aufs Podium, hat den Nimbus der ewigen Vierten längst abgelegt. Für einen ersten Weltcupsieg im Slalom reichte es bei der 31 Jahre alten Münchnerin aber noch nicht. "Ich bin nah dran und werde weiterhin nicht aufgeben", zeigte sich Dürr zuversichtlich in "Blickpunkt Sport" und verwies auf eine Schweizer Kollegin, der es ganz ähnlich ging.

Bestzeit! Dürr im Olympia-Slalom nach 1. Lauf auf Gold-Kurs

Quelle: Eurosport

Man habe es bei Wendy Holdener gesehen, zeigt sich Dürr in Sachen Weltcupsieg in ihrer Paradedisziplin gelassen. "Die hat glaub ich 30 Anläufe gebraucht, ums heuer mal endlich bis ganz oben zu schaffen." Dasselbe könne jederzeit auch bei Dürr soweit sein, schließlich sei sie "nah dran" und müsse "nur" mal beide Durchgänge auf gleichem Niveau ins Ziel bringen.
Schon häufiger, unter anderem beim Olympischen Slalom in Peking 2022, hatte Dürr nach dem ersten Lauf beste Chancen auf den Sieg, zeigte im finalen Durchgang dann aber Nerven. "In Flachau war es jetzt wieder andersherum, da hatte ich die Laufbestzeit im zweiten Durchgang", gab Dürr zu bedenken. Beim Nachtevent in Österreich fuhr die 31-Jährige hinter Petra Vlhova und Mikaela Shiffrin auf den dritten Rang.
In Peking lag Dürr nach dem ersten Lauf sogar in Führung, konnte letztlich aber keine der begehrten Medaillen ergattern. Einen Knacks habe Deutschlands beste Slalomläuferin aber nicht davongetragen. "Ich denke heute noch oft daran, aber eher mit einem positiven Gedanken. Mit Startnummer eins in ein olympisches Rennen zu gehen - ich war noch nie mit Nummer eins unterwegs - das war schon etwas Besonderes."
Dort zu führen, sei ihr "mehr in Erinnerung" geblieben als alles, was danach passiert ist.
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"Das gibt's doch nicht!" Dürr fährt am Olympiasieg vorbei

Quelle: Eurosport

Neureuther begeistert von Dürr: "Absolute Teamleaderin"

Sechs Mal landete Dürr in ihrer Karriere in Slalom-Rennen bislang auf dem Podium (ein Mal Zweiter, fünf Mal Dritte), zu ihrem einzigen Weltcupsieg fuhr die Münchnerin überraschend vor rund zehn Jahren beim Parallel-Event in Moskau.
Für "BR"-Experte und Ex-Slalom-Ass Felix Neureuther habe Dürr in den vergangenen Jahren eine "ganz tolle Entwicklung genommen. Die Herangehensweise, diese Freude, die sie beim Skifahren ausstrahlt und den Funken überspringen lässt”, das alles seien die Gründe für die jüngsten Erfolge.
Zudem sei Dürr eine echte Anführerin im DSV geworden: "Was mir so an ihr gefällt, ist, dass sie einfach die absolute Teamleaderin ist und die anderen mitzieht."
Vor den Weltmeisterschaften, die vom 6. bis 19. Februar im französischen Courchevel/Meribel stattfinden, bleibt Dürr am 29. Januar in Spindlermühle noch eine letzte Chance auf den erhofften Slalom-Weltcupsieg.
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"Voll abgeliefert!" Dürr springt mit starkem zweiten Lauf aufs Podium

Quelle: Eurosport

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