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Mikaela Shiffrin sorgt sich um Umwelt und denkt über Reiseproblematik im alpinen Skisport nach
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Publiziert 18/11/2021 um 16:58 GMT+1 Uhr
Ski-Star Mikaela Shiffrin schließt offenbar nicht aus, ihre Karriere aus Umweltschutzgründen zu beenden oder zumindest ihr Leben zu verändern. Die US-Amerikanerin zeigte sich nämlich nicht davon begeistert, dass der Skisport einen solch negativen Einfluss auf die Natur hat. "Ich habe Probleme damit, dass unser Sport so viele Reisen erfordert", sagte Shiffrin in einer Medienrunde am Mittwochabend.
Mikaela Shiffrin auf dem Weg zum Sieg in Sölden 2021
Fotocredit: Getty Images
Am Wochenende stehen im finnischen Levi die nächsten alpinen Skirennen an. Der Rennkalender führt die Sportler aber auch in die USA und Kanada. Im Februar geht es zudem zu den Olympischen Spielen nach Peking.
Die zahlreichen Flugreisen sorgen somit für einen ziemlich großen CO2-Fußabdruck jedes einzelnen Sportlers.
Der Klimawandel und die immer häufiger auftretenden Wetterextreme wie Waldbrände oder Überschwemmungen beschäftigen daher auch Shiffrin. "Ich bin keine Expertin. Aber die Umwelt teilt uns auf diese Weise mit, dass wir etwas sehr falsch machen und sie zornig ist", meinte die 26-Jährige.
Auch sie selbst wolle versuchen, weniger zu reisen. Dafür plane sie beispielsweise ihre Vorsaison-Planung umzustrukturieren, so Shiffrin.
FIS möchte klimapositiv werden
Der Internationale Skiverband FIS hat ebenfalls große Pläne. Bis 2022 will man nicht nur klimaneutral, sondern sogar klimapositiv werden, d. h. es werden mehr Treibhausgase ausgeglichen als verursacht. Dafür sollen verschiedene Umwelt-Initiativen etwa im Amazonas unterstützt werden.
Ende Oktober hatte die US-Amerikanerin beim Saisonauftakt in Sölden ihren 70. Weltcuperfolg gefeiert.
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"Allererste Sahne": Shiffrin mit Galavorstellung zum Sieg in Sölden
Quelle: Eurosport
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