Marcel Hirscher arbeitet nach Kreuzbandriss täglich am Comeback – so viel fehlt noch zur Rückkehr auf die Piste
VonNiklas Bien
Publiziert 29/06/2026 um 13:28 GMT+2 Uhr
Marcel Hirscher arbeitet nach seinem Kreuzbandriss im Dezember 2024 weiter an einer erneuten Rückkehr. Viel fehlt dafür wohl nicht mehr, wie der 37-Jährige am Sonntag während Formel-1-Grand-Prix in Spielberg berichtete: "Zehn Prozent fehlen noch. Ich habe ordentlich pausieren müssen, hatte starke Schmerzen um den Jahreswechsel", sagte Hirscher und zog den Vergleich zu seinem Landsmann David Alaba.
Zu spät am Tor, dann ein Schrei: So verletzte sich Hirscher
Quelle: Eurosport
"So schlimm wie bei Alaba, bei dem es auch ewig gedauert hat, ist es bei mir nicht. Aber es ist ein bisschen eine schmerzhafte Angelegenheit", sagte der zweifache Olympiasieger.
Der Profifußballer fiel von 2023 bis 2024 wegen einer Kreuzbandverletzung über ein Jahr aus, zwischenzeitlich stand sogar ein vorzeitiges Karriereende im Raum.
Die Situation bei Hirscher ist anders. Die Ski-Legende hatte ihre Karriere 2019 eigentlich schon beendet, 2024 – über 2000 Tage nach dem Rücktritt – aber doch noch ein Comeback unter niederländischer Flagge gefeiert. Kurz darauf verletzte sich der achtmalige Gesamtweltcupsieger schwer.
Neben der eigentlichen Ruptur des Kreuzbandes, machten Hirscher zuletzt vor allem Schmerzen an einer Sehne im Knie zu schaffen.
Darum geht es für Hirscher jetzt
"Es wäre für mich wieder schön, das Gefühl zu haben, dass ich wieder ordentlich Gas geben kann. Das war letztes Jahr einfach nicht möglich mit den Schmerzen. Das war immer so eine lauwarme Partie", sagte der 37-Jährige.
Der einstige Dominator arbeitet täglich an seinem Comeback, seit dem 2. Februar wegen der Schmerzen allerdings nicht mehr auf der Skipiste.
Aktuell müsse er vor allem noch Kraft und Symmetrie aufbauen. "Ob es dann wirklich wieder so wird, dass ich sage, jetzt ist es wieder so, wie es sein muss, das werden wir sehen", blickte der 37-Jährige voraus.
Die Rückkehr auf Skier scheint in greifbarer Nähe – wie realistisch ein erneuter Weltcup-Auftritt des 67-fachen Weltcupsiegers ist, ist damit aber nicht beantwortet.
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Quelle: Eurosport
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