Marcel Hirscher zählt in der Reha nach seinem Kreuzbandriss die Tage zum Comeback - Schnee-Rückkehr im September

Marcel Hirscher arbeitet nach seinem im Dezember erlittenen Kreuzbandriss an seinem nächsten Comeback in den Skiweltcup. Rund acht Monate nach seiner Verletzung gab der achtmalige Gesamtweltcupsieger im Blog seiner Skimarke Van Deer ein Update über seinen Rehabilitations- und Trainingsprozess. Dieser laufe sehr gut, in österreichischen Medien wird über den Zeitpunkt der Rückkehr spekuliert.

Marcel Hirscher steht vor seinem Comeback im Ski-Weltcup

Fotocredit: Getty Images

"Meine Geduld wurde am Anfang sehr auf die Probe gestellt – und jetzt, wenn ich alle anderen schon Skifahren sehe, wieder", schrieb Hirscher in dem Blog. "Ich zähle die Tage, bis es auch für mich wieder auf Schnee losgeht. Unser Plan bleibt: Back to Snow im September."
Im Dezember riss sich der Österreicher beim Training in Schladming das Kreuzband, später kündigte er an, sein durch die Verletzung unterbrochenes Comeback nach seinem Karriereende 2019 fortsetzen zu wollen. Die Reha lief nach Aussage Hirschers absolut planmäßig.
"Rückblickend hätten Reha und Trainingsaufbau nicht besser laufen können", berichtete der 36-Jährige. "Ich hatte nie Schmerzen, die Ärzte sind bei jedem Monitoring happy mit meinem Knie, und ich kann ohne Einschränkung trainieren. Mit meinem aktuellen Fitnesszustand und meiner Motorik bin ich sehr zufrieden."
Diese postiven Nachrichten ziehen Spekulationen in österreichischen Medien über das konkrete Datum der Weltcup-Rückkehr nach sich - obwohl Hirscher seit dem vergangenen Jahr für die Niederlande antritt.

Hirscher beim Weltcup-Auftakt am Start?

Die "Salzburger Nachrichten" berichteten, dass auch der Weltcup-Auftakt in Sölden Ende Oktober im Bereich des Möglichen liege.
Trotz der Verletzung könnte ihm der Zeitplan vor der anstehenden Saison sogar besser passen als beim Comeback im Vorjahr. Da sei das Zeitmanagement durch die späte Entscheidung zur Rückkehr, die Wildcard-Regelung der FIS und die parallelen Aufgaben in zwei Firmen und Familie "echt komplex" gewesen. 
Nun kann er sich ohne Druck und vollständig genesen auf die Saisonplanung konzentrieren: "Auf Nummer sicher zu gehen und dem Knie komplette neun Monate Heilungszeit zu geben, war die richtige Entscheidung", sagte Hirscher. Er werde sich "nie wieder von einer Wildcard stressen lassen" und die Rennen fahren, "wenn ich bereit dazu bin".
Die Wildcard würde ihm auch im kommenden Winter einen Startplatz direkt anch den ersten 30 Startern zusichern.
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Hirscher exklusiv: "Zukunftsentscheidung beim Weltcup-Finale"

Quelle: Eurosport


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