Marco Odermatt kürt seine zehn besten Skifahrer aller Zeiten - Ingemar Stenmark an der Spitze, kein Podium für sich
VonJan Zesewitz
Update 09/10/2025 um 10:34 GMT+2 Uhr
Marco Odermatt feierte seinen 28. Geburtstag am 8. Oktober beim Trainingslager der Schweizer Mannschaft auf einem Gletscher im heimischen Bündnerland. Zuvor sollte der vierfache Gesamtweltcup-Sieger die zehn besten Skifahrer aller Zeiten ranken - allerdings ohne zu wissen, welche Ski-Legende er als Nächstes einzuordnen hatte. Sich selbst setzte der Schweizer nicht aufs Podium.
Odermatt exklusiv: "Das war die größte Herausforderung"
Quelle: Eurosport
Direkt mit den ersten Namen füllte Odermatt sein "Stockerl": Beginnend mit Hermann Maier auf der drei, gefolgt von Primin Zurbriggen auf Platz zwei - womöglich eine augenzwinkernde Stichelei zwischen den Alpennationen Schweiz und Österreich - und Ingemar Stenmark auf Platz eins.
Damit konnte der 28-Jährige gut leben - mit 86 Weltcup-Siegen setzte er den männlichen Rekordhalter aus Schweden ganz nach oben, dahinter folgten mit Zurbriggen ein Allrounder, der sowohl in Abfahrt und Super-G, als auch im Slalom und Riesenslalom Weltcup-Siege feiern konnte.
Als sich Odermatt selbst zieht, setzt er sich auf Platz fünf - um Platz für den achtfachen Gesamtweltcup-Sieger Marcel Hirscher zu lassen.
Den zog der Schweizer Dominator aber erst als allerletztes aus seinem Umschlag. Die weiteren Platzierungen: Alberto Tomba - dreifacher Olympiasieger, Aksel Lund Svindal, Benni Raich, Marc Girardelli und Alexis Pinturault.
Odermatt zufrieden mit seiner Wahl: "Die Spitze passt"
In der Liste der Weltcup-Siege liegt Odermatt derzeit auf Platz sechs - neben Stenmark haben auch Hirscher (67), Maier (54), Tomba (50) und Girardelli (46) mehr vorzuweisen. In Sachen Gesamtweltcup-Siege liegen nur Hirscher und Girardelli (5) vor ihm. Odermatt war mit seiner Liste zufrieden: "Ich würde vielleicht ein paar Positionen tauschen, aber die Spitze passt", sagte er.
Auch über die Fortschritte im Trainingslager auf der "Diavolezza"-Strecke in der Schweiz ist der amtierende Gesamtweltcup-Sieger glücklich: "Die Bedingungen auf der Diavolezza sind absolut perfekt, ich darf auf drei fantastische Trainingstage zurückschauen."
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Quelle: Red Bull Content Pool
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