In einem Super-G mit knappen Abständen - die besten fünf Fahrer trennten gerade einmal elf Hundertstelsekunden - komplettierte der Franzose Brice Roger als Dritter das Podium.
"Wahnsinn, ein irres Ergebnis", sagte Hirscher. Jansrud hat vor den beiden noch ausstehenden Saisonrennen 34 Punkte Rückstand auf Hirscher. Der Gewinner in Abfahrts- und Super-G-Gesamtwertung ist dabei wohl chancenlos gegen den Österreicher, der die große Kristallkugel als erster Läufer viermal hintereinander gewinnen kann. "Es ist sicher sehr viel getan, aber durch ist noch gar nichts", sagte Hirscher.
Zweifel an der erneuten Titelverteidigung von Hirscher gibt es freilich keine mehr: "Im Gesamtweltcup ist es wohl erledigt", sagte Jansrud, "ich bin riesig beeindruckt von Marcel. Er ist gefahren wie ein richtiger Super-G-Fahrer, da muss man den Hut ziehen."
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Im Riesenslalom (Samstag), wo er die Gesamtwertung bereits gewonnen hat, ist Hirscher klar besser als Jansrud. Im Slalom (Sonntag), wo Hirscher die 55 Punkte Vorsprung von Neureuther in der Weltcup-Wertung aufholen will, ist Jansrud völlig chancenlos - und wohl gar nicht am Start.
Ein deutscher Läufer hatte sich nicht für das Finale mit den besten 25 Super-G-Läufern der Saison qualifizieren können.
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