Mutter Maria Rosa Quario spricht sich gegen Comeback von Federica Brignone aus: "Wünsche mir, dass sie aufhört"
Publiziert 02/12/2025 um 10:31 GMT+1 Uhr
Maria Rosa Quario, Mutter von Federica Brignone, hat sich gegenüber dem "Corriere della Sera" sorgenvoll über ein Comeback ihrer Tochter in den Weltcup geäußert. "Als Mama wünsche ich mir, dass sie aufhört", sagte die 64-Jährige: "Sie hat alles gewonnen, es ist in Ordnung." Brignone war im Rahmen der Italienischen Meisterschaften Anfang April gestürzt und hatte sich schwer verletzt.
Brignone über ihren olympischen Traum: "Ich will es einfach"
Quelle: Eurosport
Unter anderem erlitt die 35-Jährige damals einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie Frakturen im Waden- und Schienbeinkopf. Mittlerweile steht sie wieder auf Skiern und feilt an ihrer Rückkehr.
Trotz ihrer Sorgen muss auch ihre Mutter zugeben, dass Brignones Comeback ein gewisser Zauber innewohnen würde. "Es wäre schon fantastisch, sie einfach nur wieder in einem Wettkampf zu sehen, nachdem ihr Knie so explodiert ist", sagte die viermalige Weltcup-Siegerin.
Im Gespräch mit dem "Corriere della Sera" erinnerte sich Quario auch an den Sturz ihrer Tochter: "Ich habe meinen Sohn Davide (Trainer von Brigone, Anm. d. Red.) angerufen, aber er ist nicht rangegangen. Sein Rückruf ließ mich erstarren. 'Mama, Fede hat sich sehr schwer verletzt.'"
Der Italienerin zufolge sei ihre Tochter aber sogar noch glimpflich davon gekommen. Im Krankenhaus hätten die Ärzte sie gewarnt, "dass sie ihr Bein verlieren könnte", berichtete Quario.
Brignone vermeidet Worst Case
Auch wenn der Worst Case vermieden wurde: Für Brignone ist ihre Rückkehr auch ein Kampf gegen die Zeit. Anfang Februar stehen die Olympischen Spiele auf dem Plan.
Für die zweimalige Gesamtweltcup-Siegerin stellen die Wettkämpfe eine einmalige Chance dar, nachdem der Austragungsort mit Cortina d'Ampezzo dieses Mal in ihrem Heimatland liegt.
Obendrein hat Brignone mit Olympia noch eine Rechnung offen. Zwar konnte sie bei ihren bisherigen vier Teilnahmen zweimal Bronze und einmal Silber gewinnen, eine Goldmedaille fehlt allerdings noch im Trophäenschrank.
Angesichts der Tatsache, dass Brignone im kommenden Jahr 36 Jahre alt wird, sind die Winterspiele 2026 ihre letzte Chance, ihren Medaillensatz noch zu vervollständigen.
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Brignone beantwortet "taffe Frage": "Ich tue es für den Nachwuchs"
Quelle: Eurosport
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