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Red-Bull-Helm von Marco Odermatt in der Diskussion: FIS legt sich wegen Design mit Sponsor an
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Publiziert 10/08/2023 um 16:27 GMT+2 Uhr
Nicht nur für Ski-Star Marco Odermatt könnte es bald Ärger mit der FIS geben. Denn der Internationale Skiverband möchte in Zukunft angeblich die Regeln bezüglich der Helmsponsoren strenger auslegen. Das berichtet die Schweizer Zeitung "Blick". Stein des Anstoßes ist offenbar das Design von Red Bull. Dieses soll in der jetzigen Form verboten werden, sonst drohen sogar Geldstrafen, heißt es.
Fährt Marco Odermatt bald mit einem neuen Helm?
Fotocredit: Getty Images
Laut der FIS-Regularien darf ein Helm-Logo nicht größer als 50 Quadratzentimeter sein. Bei Red Bull ist jedoch der gesamte Helm in den typischen silber-blauen Farben des Energydrink-Herstellers gehalten.
Neben Odermatt fahren unter anderem auch Alexis Pinturault und Dominik Paris in diesem Design. Dem Schweizer Gesamtweltcupsieger sei die neue Auslegung bereits in einem Schreiben mitgeteilt worden, berichtet der "Blick".
Die im Skispringen typischen rosafarbenen Helme des Sponsors "Manner" könnten dem Weltverband ebenfalls ein Dorn im Auge sein.
Bei den nationalen Verbänden kommt das plötzliche strenge Durchgreifen der FIS nicht gut an. "Im Reglement ist nirgends ein klares Verbot formuliert, dass ein Helm nicht mit den Farben eines Sponsors bestückt werden darf", meinte etwa Swiss-Ski-Co-Direktor Diego Züger gegenüber "Blick".
Verbände warnen vor Konsequenzen
ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer erklärte ebenfalls: "Wir haben die FIS mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass sie sich die resultierenden Konsequenzen gut überlegen muss. Alle Partner und Sponsoren müssen gleich behandelt werden. Die Regeln müssen für alle gelten."
Red Bull sei "nicht nur ein guter Partner für einige unserer Sportler. Auch wir beim Skiverband sind froh, dass wir so einen Partner an unserer Seite haben."
Ein Beispiel, wie die Helme in Zukunft aussehen könnten, liefert unterdessen Sofia Goggia. Die Italienerin hat ebenfalls Red Bull als Helmsponsor. Im Gegensatz zu ihren Kollegen ist der Helm von Goggia aber in einem dezenten Dunkelblau gehalten. Damit scheint die FIS kein Problem zu haben.
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