ÖSV baut Europacup um: Matthias Mayer und Roland Assinger leiten Neuausrichtung für die Saison 2026/27 ein
Publiziert 15/04/2026 um 11:35 GMT+2 Uhr
Neuausrichtung bei Österreichs Skiteams im Europacup der Herren zur Saison 2026/27 mit prominenten Namen: Wie der ÖSV in einer Pressemitteilung erklärte, solle für den neuen Winter vor allem die Trainingsstruktur angepasst werden, um die Entwicklung der Athleten gezielter zu steuern und sie besser auf den Weltcup vorzubereiten. Künftig werde mit drei statt bisher zwei Trainingsgruppen gearbeitet.
Matthias Mayer gewann in seiner Karriere dreimal olympisches Gold
Fotocredit: Getty Images
Eine zentrale Rolle kommt dabei Matthias Mayer zu. Der dreifache Olympiasieger, der seine Karriere vor drei Jahren beendete und zuletzt bereits im Nachwuchsbereich tätig war, wird demnach künftig eine neu geschaffene Trainingsgruppe übernehmen.
Diese solle Athleten in mehreren Disziplinen betreuen und insbesondere Allrounder entwickeln. "Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Mir ist es wichtig, meine Erfahrungen aus dem Weltcup weiterzugeben und die Athleten sowohl sportlich als auch persönlich auf ihrem Weg zu unterstützen", wird Mayer in der Mitteilung zitiert.
Auch Roland Assinger übernimmt eine neue Aufgabe. Der frühere Damen-Cheftrainer wird künftig die Speed-Gruppe leiten und sich um die Entwicklung der Abfahrts- und Super-G-Talente kümmern.
"Der Europacup ist eine entscheidende Stufe auf dem Weg in den Weltcup. Unser Ziel wird es sein, die Athleten gezielt auf die Anforderungen im Speedbereich vorzubereiten und ihnen die nötige Sicherheit und Konstanz mitzugeben", sagte Assinger.
Pfeifer: "Nächste Schritte im Europacup machen"
Cheftrainer Marko Pfeifer hat die Veränderungen als wichtigen Schritt bezeichnet. "Die Kombination aus Erfahrung und neuen Impulsen im Trainerteam wird uns helfen, die nächsten Schritte im Europacup zu machen und die jungen Athleten bestmöglich auf den Weltcup vorzubereiten", wird er zitiert.
Unverändert bleibt laut Ski Austria hingegen die Struktur im Weltcup-Bereich, wo weiterhin auf die bestehenden Trainerteams gesetzt wird.
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Quelle: Eurosport
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