Olympia 2026 - Abfahrt: Cochran-Siegle gewinnt erstes Training vor Franzoni und Odermatt, Sorgen um Möller nach Sturz

Ryan Cochran-Siegle aus den USA hat das erste Abfahrtstraining bei den Olympischen Spielen für sich entschieden. Cochran-Siegle kam auf der berühmten Stelvio in Bormio, wo er 2020 im Super-G einen Weltcupsieg einfuhr, nach 1:56,08 Minuten ins Ziel. Tageszweiter wurde Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni aus Italien (+0,16 s) vor dem Gesamtweltcupführenden Marco Odermatt aus der Schweiz (+0,40).

Topstar Odermatt tastet sich im 1. Training an die Stelvio heran

Quelle: Eurosport

Dahinter platzierten sich mit Alexis Monney (Schweiz/+0,66), Dominik Paris (Italien/+0,94), Vincent Kriechmayr (Österreich/+1,00) und Weltmeister Franjo von Allmen (Schweiz/+1,01) weitere Favoriten im Kampf um den Olympiasieg. Monney verpasste allerdings ein Tor.
Das Ergebnis ist im Hinblick auf die Entscheidung am Samstag (ab 11:30 Uhr live bei Eurosport und HBO Max) indes mit Vorsicht zu genießen. Die Fahrer gingen noch nicht ans Limit und tasteten sich an die anspruchsvolle Stelvio heran.
Kriechmayr erklärte im Eurosport-Interview, dass die Piste weicher sei, als man es aus den Weltcuprennen an gleicher Stelle, die regelmäßig Ende Dezember ausgetragen werden, kennt.
"Die Piste ist, wie sie ist. Es ist immer noch schwierig und hat immer noch ein paar Schläge. Und je schneller es wird, desto mehr Schläge wird geben. Wir werden die echte Stelvio am Samstag sehen", so der Ex-Weltmeister.
Franzoni blickt bereits mit Vorfreude auf das Highlight vor heimischem Publikum. "Zurück nach Italien zu kommen und hier zu starten ist unglaublich", sagte der 24-Jährige.

Sorge um Möller nach Sturz

Mit der Piste zeigte er sich trotz Neuschnee zufrieden. "Bei der Streckenbesichtigung dachte ich, dass es schlechter ist. Aber es ist für ein Training okay. Im Rennen wird es dann hoffentlich besser", so Franzoni.
Odermatt erklärte im Anschluss auch seine Herangehensweise: "Ich versuche, gut und solide Ski zu fahren, ohne Druck und Risiko, dann kann ich im Training wieder vorne sein", sagte der Schweizer.
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ÖSV-Ass Kriechmayr tastet sich im Training an die Stelvio heran

Quelle: Eurosport

Einziger deutscher Teilnehmer war Simon Jocher. Der 29-Jährige platzierte sich 2,53 Sekunden hinter Cochran-Siegle auf Rang 24.
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DSV-Hoffnung Jocher macht sich mit Stelvio-Schlüsselstellen vertraut

Quelle: Eurosport

Überschattet wurde das Training vom Sturz des Norwegers Fredrik Möller. Der 25-Jährige konnte anschließend eigenständig aufstehen, hielt sich aber den linken Arm und musste mit dem Rettungshelikopter abtransportiert werden.
Es soll sich um eine Schulterverletzung handeln. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
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Böser Sturz im Training! Möller mit Helikopter abtransportiert

Quelle: Eurosport


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