Olympia 2026 - Abfahrtstraining: Italiener um Casse und Franzoni stark, Odermatt pokert, Hemetsberger stürzt

Die italienische Mannschaft hat im zweiten Training auf der Stelvio-Piste ein erstes kleines Ausrufezeichen in Richtung Olympia-Abfahrt in Bormio gesetzt. Mattia Casse, Florian Schieder (+0,45 Sekunden) und Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni (+0,87 s) fuhren auf die Plätze eins bis drei. Allerdings: Casse verpasste in der Kompression ein Tor. Einen Schreck musste Daniel Hemetsberger verdauen.

Blutiger Sturz: Hemetsberger fliegt im Abfahrtstraining ab

Quelle: Eurosport

Einige Stars um den Gesamtweltcupführenden Marco Odermatt (+2,72) und Weltmeister Franjo von Allmen (+2,87) pokerten derweil.
Beide Schweizer nahmen wie weitere Favoriten deutlich vor dem Ziel Tempo heraus oder lieferten wie von Allmen eine kleine Showeinlage während der Fahrt.
Auch Franzoni deutete an, dass er noch nicht alles gezeigt hat. "Ich weiß nicht, ob wir morgen das Training gefahren, deshalb habe ich in einigen Passagen Gas gegeben", sagte der Italiener bei Eurosport. In anderen habe er aber Kraft gespart.
Die Piste habe sich im Vergleich zum ersten Training am Vortag in deutlich anderer Verfassung gezeigt. "Es ist eisiger und hat mehr Schläge. Wir hatten mehr Tempo heute", erläuterte Franzoni.

DSV-Starter Jocher baut Fehler ein

Einziger deutscher Teilnehmer war Simon Jocher. Nach einem Fehler im oberen Streckenabschnitt beendete er das Training auf Rang 25 (+2,79 s).
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Von Allmen mit Show-Einlage im Abfahrtstraining

Quelle: Eurosport

Für eine Schrecksekunde sorgte Daniel Hemetsberger. Der Österreicher kam im oberen Streckenabschnitt zu Sturz, flog direkt durch ein Tor und verlor dabei seinen Helm.
Immerhin: Hemetsberger, der im Mundbereich blutete, konnte danach eigenständig in Richtung Ziel fahren. "Es geht mir relativ gut. Gott sei Dank war ich nicht bewusstlos. Ich habe den ganzen Sturz live miterlebt", teilte der 34-Jährige im "ORF" mit.

Hemetsberger selbstkritisch: "Idiot"

"Ich habe das Außentor mit dem Gesicht getroffen. Man sieht am Brillenglas den Abdruck des Tores. Ich denke, dabei hat es mir den Helm heruntergerissen. Die Achsel hat es mir ein bisschen verdreht, und der rechte Fuß tut ein bisschen weh", so der Österreicher.
"Idiot, ich habe denselben Fehler gemacht wie in Kitzbühel. Ich bin zu früh in die Kurve gegangen, habe einen Schlag auf den Außenski bekommen - der Innenski weg und es geht mit 130 km/h geradeaus. Das ist nicht ideal", zeigte sich Hemetsberger selbstkritisch.
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Jocher auch im zweiten Abfahrtstraining unter den ersten 30

Quelle: Eurosport


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