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Olympia 2022: Marco Odermatt holt Gold im Riesenslalom - Alexander Schmid scheidet im ersten Lauf aus
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Publiziert 13/02/2022 um 09:07 GMT+1 Uhr
Marco Odermatt (Schweiz) ist neuer Olympiasieger im Riesenslalom. Der 24-Jährige triumphierte in einem von Schneefall geprägten Rennen in 2:09,35 Minuten vor Zan Kranjec (Slowenien/+0,19 Sekunden) und Weltmeister Mathieu Faivre (Frankreich/+1,34). Bester Deutscher wurde Julian Rauchfuss als 20. (+6,87). Alexander Schmid war bereits im ersten Lauf nach 20 Fahrsekunden ausgeschieden.
Im Schneegestöber zu Gold! Odermatt holt sich Olympia-Sieg
Quelle: Eurosport
Für Marco Odermatt ist es der erste Olympiasieg seiner Karriere. In dieser Weltcup-Saison hatte er bereits vier Riesenslalom-Rennen gewonnen und ging daher als Top-Favorit in die Medaillenentscheidung. Diesem Druch hielt er auf beeindruckende Weise stand.
Eurosport-Experte Frank Wörndl lobte: "Es ist das Zurbriggen-Gen, das er scheinbar mitaufgenommen hat, denn Pirmin hat das auch ähnlich gemacht. Chapeau!"
Julian Rauchfuss war der einzige Deutsche im Finale. Während für DSV-Hoffnungsträger Alexander Schmid im ersten Lauf schon nach 20 Sekunden alles vorbei war, endete der olympische Riesenslalom für Slalom-Hoffnung Linus Straßer nach 45 Sekunden.
Der Allgäuer Schmid war bei schwierigen Sichtverhältnissen mit Startnummer neun und Zwischenbestzeit unterwegs, als er nach einem Fahrfehler einfädelte. Enttäuscht fuhr er an den Streckenrand und sank in den Schnee.
Wörndl kritisiert: "Rennen hätte man gar nicht starten brauchen"
"Das ärgert mich, ich habe mir natürlich was anderes vorgenommen", sagte Schmid im "ZDF". Die grenzwertigen Bedingungen auf der "Eisfluss"-Piste in Yanqing sollten aber "keine Ausrede sein, da muss jeder durch".
Am Sonntag schneite es erstmals während der Spiele richtig dicke Flocken im Alpinzentrum. Es kam zu zahlreichen Ausfällen und Stürzen.
Wörndl sah die Austragung kritisch: "Es ist viel passiert. Eigentlich ein Rennen, das man unter diesen Umständen gar nicht hätte starten brauchen, sondern auf morgen verschieben. Aber man hat es durchgezogen. Der 1. Lauf war bei weitem nicht optimal."
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