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Mikaela Shiffrin nach geplanten Helikopterflügen kritisiert - Superstar setzt sich für Klimaschutz ein
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Publiziert 13/02/2023 um 17:20 GMT+1 Uhr
Wegen geplanter Helikopterflüge rund um die Ski-WM ist Mikaela Shiffrin ins Visier von Klimaaktivisten geraten. Gerade weil die US-Amerikanerin eine prominente Unterstützerin des offenen Briefes von ÖSV-Abfahrer Julian Schütter ist, wurde der 27-Jährigen von einem französischen Ableger der Aktivistengruppe "Extinction Rebellion" vorgeworfen, kurze Strecken mit dem Helikopter zurücklegen zu wollen.
Mikaela Shiffrin
Fotocredit: Getty Images
Nachdem publik wurde, dass Shiffrin bei der Ski-WM mit dem Hubschrauber von ihrem Hotel in Gap zum Training ins nahegelegene Orcières Merlette pendeln sollte, warf die Aktivistengruppe der US-Amerikanerin Heuchelei vor. Denn die 27-Jährige ist Unterstützerin des offenen Briefes von ÖSV-Abfahrer Julian Schütter, in dem konkrete Klimaschutzmaßnahmen vom Skiweltverband FIS gefordert werden.
Ein französischer Ableger der Aktivistengruppe "Extinction Rebellion" hatte in Gap eine friedliche Protestaktion unter dem Motto "Weder Helikopter noch Olympia" ("Ni hélicos, ni JO! ") veranstaltet. Die Region Hautes-Alpes ist an der Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2034 oder 2038 interessiert.
Den Transport per Hubschrauber in das Skigebiet soll Shiffrin aber schon vor der Kritik der Klimaaktivsten ausgeschlagen haben, das Angebot ging offenbar von den lokalen Verantwortlichen in Orcières Merlette aus, berichtet die Regionalzeitung "Dauphiné". Stattdessen absolviere Shiffrin während der Trainingstage mit dem PKW die rund halbstündige Strecke.
Shiffrin: Klimaschutz hat Priorität
Shiffrin hat persönliche Konsequenzen angekündigt, sollte die FIS keine Änderungen am Weltcup-Kalender vornehmen. Sie denke daran, ihren Reiseplan gerade zu Beginn der Saison zu ändern, um ihren Einfluss auf das Klima zu minimieren.
"Das ist etwas," sagte sie, "was ich vielleicht in der Zukunft tun muss."
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Quelle: Eurosport
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