Ski-WM - Felix Neureuther kritisiert Parallel-Wettbewerbe: "Das hat für mich nichts mit Skifahren zu tun"
Publiziert 04/02/2025 um 12:48 GMT+1 Uhr
Die Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm wird mit dem Parallel-Teamwettbewerb (ab 15:15 Uhr live bei Eurosport und discovery+) eröffnet. Felix Neureuther, 2005 selbst Weltmeister im damals noch anders ausgetragenen Team-Events, ist aber kein großer Fan dieses Rennens. "Der Parallel-Wettbewerb hat für mich nichts mit Skifahren zu tun", kritisierte der 40-Jährige im "Blick"-Podcast "Après-Ski".
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Quelle: Eurosport
"Für mich sind die besten Skifahrer diejenigen, die entweder am schnellsten gerade den Berg hinunterfahren, am schnellsten die Kurven fahren, den technisch schnellsten Schwung fahren können oder die Slalomfahrer mit dem Ritt auf der Rasierklinge", erklärte Neureuther mit Blick auf die Disziplinen Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Slalom.
Dies seien die "Grunddisziplinen des Skisports. Die haben mit Parallel-Fahren aber absolut gar nichts zu tun", so der 13-malige Weltcupsieger. Sportlich hätten diese Rennen daher "bei weitem nicht den Stellenwert der anderen Disziplinen".
Den Plan des Weltverbandes, die Parallel-Disziplin auch im Weltcup regelmäßig zu fahren, kritisierte Neureuther. "Das ist Quatsch, das ist Schwachsinn. Das braucht kein Mensch. Ich glaube auch, dass dieser Parallel-Teamwettbewerb eigentlich nicht gebraucht wird."
Bei der WM 2005 in Bormio, als das Team-Event erstmals ausgetragen und Deutschland mit Neureuther Weltmeister wurde, fand das Rennen noch in einem anderen Modus statt. Jeweils vier Sportlerinnen und Sportler pro Team fuhren damals einen Super-G und anschließend einen Slalom. Durch ein Punktesystem wurde am Ende eine Weltmeister-Mannschaft gekürt.
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Seit 2010 wird das Team-Event im heutigen K.o.-Modus im Parallel-Riesenslalom ausgetragen. In Saalbach gehen am Dienstag für Deutschland Linus Straßer, Lena Dürr, Fabian Gratz, Fabiana Dorigo, Jessica Hilzinger und Anton Grammel ins Rennen. Bei der vergangenen WM in Méribel/Courchevel 2023 war das deutsche Team im Viertelfinale ausgeschieden. Weltmeister wurden die USA.
Im Einzel-Rennen des Parallel-Wettbewerbs holte sich jedoch Alexander Schmid überraschend den Titel und gewann damit Deutschlands erste Goldmedaille seit 2013.
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Quelle: Eurosport
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