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Weltcup-Finale Soldeu: Sieg Nummer 88! Mikaela Shiffrin stellt im letzten Riesenslalom nächsten Rekord auf
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Publiziert 19/03/2023 um 09:47 GMT+1 Uhr
Mikaela Shiffrin hat im letzten Saisonrennen beim Weltcup-Finale in Soldeu ihren 88. Weltcup-Sieg eingefahren. Die US-Amerikanerin landete im Riesenslalom knapp vor der Norwegerin Thea Louise Stjernesund (+0,06 Sekunden) und Valerie Grenier aus Kanada (+0,20). Bereits vor dem Rennen war Shiffrin neben dem Gesamt-Weltcup auch die kleine Kristallkugel im Riesenslalom sicher gewesen.
Hundertstelkrimi: Shiffrin feiert 88. Weltcup-Triumph
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Es war Shiffrins 14. Sieg in dieser Saison und zugleich ihr 21. Erfolg in dieser Disziplin, wodurch sie die bislang gemeinsam mit der legendären Schweizerin Vreni Schneider gehaltene Bestmarke überflügelte.
Durch den Triumph knackte Shiffrin mit 2206 Punkten auch ihre eigene Bestmarke von 2204 Zählern im Gesamt-Weltcup aus der Saison 2018/19. Den Rekord hält Tina Maze (Slowenien) mit 2414 Punkten (2012/13).
Darüber hinaus stand sie zum 138. Mal auf dem Podest, eine Bestmarke, die bisher nur der Österreicher Marcel Hirscher erreicht hat.
Der abschließende Sieg für Shiffrin, die schon vor dem Weltcup-Finale als Gewinnerin des Gesamtweltcups sowie der Wertungen im Riesenslalom und im Slalom festgestanden hatte, fiel ungewöhnlich knapp aus. Die 28-Jährige lag am Ende nur 0,06 Sekunden vor Thea Louise Stjernesund aus Norwegen und 0,20 Sekunden vor Valerie Grenier aus Kanada.
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Sofia Goggia aus Italien (Abfahrt) und Lara Gut-Behrami aus der Schweiz (Super-G) holten sich die anderen Kristallkugeln.
Eine deutsche Läuferin war nicht am Start: Im abgelaufenen Winter war keiner überhaupt ein Weltcuppunkt in dieser Disziplin gelungen.
Shiffrin und Odermatt überragen
Im letzten Slalom war Shiffrin tags zuvor Dritte hinter Olympiasiegerin Petra Vlhova aus der Slowakei und Leona Popovic aus Kroatien geworden. Die WM-Dritte Lena Dürr belegte nur Rang 14, dafür überraschte Jessica Hilzinger aus Oberstdorf: Sie verbesserte sich mit Laufbestzeit im Finale vom 22. auf einen hervorragenden sechsten Rang und erzielte damit das beste Resultat ihrer Karriere.
Der Norweger Lucas Braathen holte beim Finale die letzte noch nicht vergebene Kristallkugel bei den Männern. Dem 23-Jährigen reichte im abschließenden Slalom ein zweiter Platz hinter dem Schweizer Ramon Zenhäusern zum Gewinn der Disziplin-Wertung. Linus Straßer enttäuschte auf Rang 16, in der Gesamtwertung belegte er Rang sieben. Er hatte in der abgelaufenen Saison zweimal auf dem Podest gestanden.
Überragend bei den Männern war der Schweizer Doppel-Weltmeister Marco Odermatt. Ihm gelang im Riesenslalom am Samstag sein 13. Saisonsieg. Neben dem Gesamtweltcup gewann er auch die Wertungen im Super-G und im Riesenslalom, den Titel in der Abfahrt sicherte sich Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen.
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(SID)
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