Val d'Isère: Federica Brignone gewinnt Super-G - Emma Aicher und Kira Weidle überzeugen, Mikaela Shiffrin patzt
Federica Brignone hat in spektakulärer Manier den Super-G in Val d'Isère gewonnen. Die Italienerin verwies Kajsa Vickhoff Lie (Norwegen) mit 0,44 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Dritte wurde Brignones Landsfrau Sofia Goggia (+0,59). Auch das DSV-Duo Kira Weidle (+1,86/9.) und Emma Aicher überzeugte (+1,91/10.). Mikaela Shiffrin (USA) und Lara Gut-Behrami (Schweiz) schieden dagegen aus.
Traumlauf zum Sieg: Brignone brüllt ihre ganze Freude raus
Quelle: Eurosport
Die amtierende Gesamtweltcupsiegerin Shiffrin fuhr genau wie Olympiasiegerin Gut-Behrami und Weltmeisterin Marta Bassino, die dritte hoch gehandelte Italienerin im Bunde, an einem Tor vorbei und verbuchte damit keine Weltcup-Punkte am Sonntag.
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Bitteres Aus nach Patzer: Shiffrin fährt am Tor vorbei
Quelle: Eurosport
Ganz anders dagegen Brignone, die mit einer furiosen Vorstellung nach ihren beiden Riesenslalom-Erfolgen in Tremblant, Kanada Anfang Dezember in Val d'Isère bereits den dritten Sieg in diesem Winter einfuhr.
Die Kombinationsweltmeisterin aus Italien lag am Ende 0,44 Sekunden vor der Norwegerin Vickhoff Lie. Das Podium komplettierte Brignones Landsfrau Goggia (+0,59).
Aus deutscher Sicht endete der Weltcup in Frankreich versöhnlich. Weidle landete trotz relativ großem Rückstand (+1,86) auf dem kniffligen Kurs auf Rang neun und damit unmittelbar vor Teamkollegin Aicher (+1,91).
Weidle hadert - Aicher rettet sich artistisch
Trotz des Aufwärtstrends im Super-G war Weidle mit ihrer Platzierung "nicht ganz zufrieden", sagte sie im "ZDF". Es fehle ihr das "Gefühl für den Ski", sie könne daher "nicht richtig pushen", vom Skifahrerischen her sei es "nicht das, was ich will", ergänzte die 27-Jährige.
Weidle mutmaßte, ihre Probleme seien "Kopfsache", sie verspüre "viel Druck von innen und von außen".
Für Aicher wäre dagegen sogar noch mehr drin gewesen, doch die 20-Jährige leistete sich einen kapitalen Fehlers, nach dem sie beinahe ausgeschieden wäre. Die junge Deutsche rettete sich jedoch artistisch und verbuchte nach ihrem sechsten Platz vor einer Woche in der Abfahrt in St. Moritz das nächste Top-Ergebnis.
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(mit SID)
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Aicher rettet sich artistisch: "Mir bleibt fast das Herz stehen"
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