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Ski Alpin: Pinturault feiert Heimsieg, Neureuther vergibt Podest
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Publiziert 10/12/2016 um 13:35 GMT+1 Uhr
Im französischen Val d´Isère sicherte sich Alexis Pinturault vor heimischer Kulisse einen überzeugenden Sieg. Der Franzose gewann in einer Gesamtzeit von 2:02,62 Minuten. Das Podium komplettierten Marcel Hirscher (+0,33 Sekunden) und Henrik Kristoffersen aus Norwegen (+1,50). Felix Neureuther (+1,56) wurde unglücklicher Vierter, Stefan Luitz (+1,72) fiel von Platz zwei auf Rang fünf zurück.
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Luitz ließ sich rücklings in den Schnee fallen und schlug kopfschüttelnd die Hände vor das Gesicht. Wieder hatte der deutsche Ski-Rennläufer seine Nerven nicht im Griff gehabt, wieder jubelten die anderen - und das ausgerechnet nach dem Lauf auf seiner Wohlfühlpiste "Bellevarde" in Val-d'Isère.
Mit einem schwachen zweiten Durchgang verspielte der deutsche Ski-Rennläufer im Riesenslalom am Samstag die große Chance auf seine vierten Podestplatzierung im Weltcup. Nach Rang zwei im ersten Durchgang fiel der 24-Jährige wegen eines Fehlers im vereisten Steilhang noch zurück und landete damit noch hinter Felix Neureuther.
Letztlich überwog bei Luitz dennoch die Freude über das gute Abschneiden. "Ich kann mich auf jeden Fall freuen. Ich bin echt happy, dass es so ausgegangen ist. Im ersten Lauf habe ich gezeigt, was ich drauf habe. Auch im zweiten habe ich attackiert, dann ist mir einmal der Ski weggegangen. Trotzdem bin ich zufrieden", sagte er.
Noch im Ziel war Luitz' Frust unübersehbar gewesen. 2012 und 2013 war er in Val-d'Isère auf dem Podest gelandet, und die Chancen auf einen weiteren Erfolg in Frankreich standen gut. "Es ist ein sehr schwieriger Hang, eine schwierige Piste. Aber ich habe hier sehr gute Erinnerungen, vielleicht lief es deswegen so gut", hatte Luitz nach dem ersten Durchgang gesagt.
0,65 Sekunden Rückstand trennten ihn da auf den am Ende siegreichen Franzosen Alexis Pinturault, nach dem Finale war der Rückstand auf 1,72 Sekunden gewachsen.
Zu viel Risiko kostet Podest
Dabei hatte sich auch Neureuther einen Wackler geleistet - und so ein noch besseres Ergebnis verspielt. Neureuther blieb im zweiten Durchgang im unteren Teil an einem Tor hängen, überdrehte und verbesserte sich trotzdem noch vom sechsten Rang. "Ich wollte etwas riskieren, bin dann aber zu direkt ins Tor gefahren und habe mit dem Arm eingefädelt. Das hat mir die sechs Hundertstel gekostet", sagte Neureuther.
Dennoch zog der 32 Jahre alte Routinier, der am vergangenen Wochenende beim Riesenslalom auf der "OK"-Piste in Val-d'Isère als 16. noch schwer enttäuscht hatte, ein positives Fazit. "Für uns als Mannschaft war es sehr wichtig zu sehen, dass wir absolut in Schlagdistanz sind. Wenn alles zusammenläuft, können wir ein Wort mitreden", sagte Neureuther im "ZDF". Zufrieden war auch Dominik Schwaiger (3,40), der das Rennen auf dem 19. Rang beendete: "Es hat Spaß gemacht, es war schön zu fahren."
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