Wengen: Marco Odermatt krönt sich im Klassiker zum König - Sturz von Aleksander Aamodt Kilde überschattet Abfahrt

Marco Odermatt ist beim Abfahrtsklassiker in Wengen ein wahres Kunststück gelungen. Der Schweizer triumphierte am Samstag vor heimischem Publikum, distanzierte dank seines Husarenritts den Franzosen Cyprien Sarrazin um 0,59 Sekunden. Der Südtiroler Dominik Paris landete trotz eines Rückstands von 1,92 Sekunden noch auf Rang drei. Überschattet wurde das Rennen vom Sturz von Aleksander Aamodt Kilde.

Husarenritt am Lauberhorn! Odermatt verwandelt Wengen in Tollhaus

Quelle: Eurosport

Dem Norweger war die Einfahrt in den Zielhang völlig misslungen, ein schwerer Sturz in den Fangzaun war die Folge. Das Rennen wurde für rund 25 Minuten unterbrochen, im Anschluss musste der 31-Jährige mit dem Hubschrauber abtransportiert werden.
Zuvor hatte Odermatt den Skiort Wengen in ein Tollhaus verwandelt. Dem Gesamtweltcupführenden war ein regelrechter Zauberlauf gelungen, an dem sich die Konkurrenz nach und nach die Zähne ausbiss.
"Es war eine geniale Fahrt, eine riesige Leistung, ein Traumlauf. Im Ziel habe ich gewusst, dass ich es nicht besser hätte machen können. Es hat sich dann auch schnell herausgestellt, dass es wahrscheinlich auch nicht besser geht", schwärmte Odermatt beim "SRF".
Für die deutschen Athleten war die Abfahrt in Wengen weniger erfolgreich. Romed Baumann landete außerhalb der Top 15 (+5,42), Josef Ferstl (+5,91) und Thomas Dreßen (+11,56) ebenso. Andreas Sander musste seinen Lauf wiederholen, lag bei seinem zweiten Versuch letzten Endes 5,14 Sekunden zurück.
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Horrorsturz im Zielhang: Kilde kracht brachial in Fangzaun

Quelle: Eurosport

Kilde-Sturz macht Athleten fassungslos

Kildes Sturz brachte einige Athleten aus der Fassung. "Es war die Hölle heute", sagte Romed Baumann im "ZDF".
"Die Pause hat mich ziemlich aus dem Konzept gebracht, ich habe einen Hungerast gekriegt." Im unteren Abschnitt sei es ihm "fast schwarz vor den Augen" geworden, "es war richtig schlimm zu fahren".
Ähnlich erging es Thomas Dreßen, der nach dem Kernen-S regelrecht aufgab und mit fast zwölf Sekunden Rückstand ins Ziel kam. Andreas Sander wurde wegen eines Sturzes des WM-Dritten Cameron Alexander (Kanada) abgewunken und musste gleich zweimal starten.
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Wengen hält den Atem an! Murisier-Sprung geht völlig schief

Quelle: Eurosport

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