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Zagreb

Mit Video | Geiger überzeugt in Zagreb, Shiffrin unbezwingbar

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Mikaela Shiffrin

Fotocredit: Getty Images

VonSID
05/01/2019 Am 18:05 | Update 05/01/2019 Am 18:05

Weltmeisterin Mikaela Shiffrin aus den USA war auch beim Slalom im kroatischen Zagreb nicht zu bezwingen. Die Gesamtweltcup-Führende gewann am Bärenberg mit 1,25 Sekunden Vorsprung vor der Slowakin Petra Vlhova. Rang drei sicherte sich Wendy Holdener aus der Schweiz. Mit einem starken zweiten Durchgang verbesserte sich Christina Geiger (+3,51) noch vom elften auf den fünften Rang.

Für Geiger war es die beste Slalom-Platzierung seit einem vierten Rang im Dezember 2011 in Lienz/Österreich.

Auch ein Fehler kann sie nicht stoppen: Shiffrins Fahrt zum Sieg

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Geiger sagte nach ihrem starken Lauf im Finale, in dem sie sich mit der drittbesten Zeit von Platz elf aus verbesserte:

Ich bin überglücklich, WM-Quali und endlich wieder ein gutes Gefühl auf den Skiern,

"Ich habe mir gedacht, ich will endlich mal die Eins im Ziel sehen", sagte die talentierte, oft zu zaghafte fahrende Oberstdorferin, die im Finale allerdings sehr angriffslustig unterwegs war. Einen fünften Rang hatte sie zuletzt im vergangenen Januar in Stockholm erreicht, allerdings wurde bei dem sogenannten City Event nur ein kurzer Parallel-Slalom ausgetragen.

Wieder im Aufwind

Geiger hatte im Dezember 2010 sogar mal Rang drei in einem Slalom belegt, in Semmering/Österreich. Dort hatte sie vor einer Woche bereits einen starken ersten Lauf gezeigt und Rang sieben belegt - nur um im Finale am vierten Tor auszuscheiden. Doch jener erste, überzeugende Lauf und der siebte Rang beim Parallel-Slalom am Neujahrstag im norwegischen Oslo waren auch ein Indiz, dass Geiger nach Jahren voller sportlicher und auch gesundheitlicher Rückschläge wieder im Aufwind ist.

Seit jenem Podestplatz vor mehr als acht Jahren war Geiger immer mal wieder unter den ersten Zehn gelandet - zuletzt auch bei den kurzen Parallel-Rennen eben in Oslo oder Ende Januar 2018 in Stockholm (5.). "Ich wusste, dass ich es kann, das wussten auch die Trainer", versicherte Geiger nun in Zagreb, "leider", ergänzte sie, seien eben in den vergangenen Jahren auch immer wieder Verletzungen dazugekommen. An Zagreb, sagte sie nun optimistisch, "versuche ich jetzt anzuknüpfen".

An eine erneute Podestplatzierung ist dabei erst mal nicht zu denken für Geiger. Von der drittplatzierten Wendy Holdener aus der Schweiz trennten sie immerhin 2,26 Sekunden. Zu Shiffrin, die vor Petra Vlhova aus der Slowakei gewann, waren es 3,53 Sekunden. Shiffrin erhielt neben der Trophäe für ihren 52. Sieg im Weltcup zusätzlich den in Zagreb ausgerufenen Titel der "Schneekönigin" verliehen - ein Titel, den sie längst nicht mehr nötig hat.

Von Siegerin Shiffrin, die 1,25 Sekunden vor Petra Vlhova aus der Slowakei gewann, trennten Geiger immerhin 3,51 Sekunden. Noch 2,26 Sekunden waren es noch zum dritten Rang, den Wendy Holdener aus der Schweiz belegte. Marlene kämpfte sich mit Startnummer 57 auf Rang 25.

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