Petra Vlhová gewinnt Slalom in Zagreb vor Mikaela Shiffrin - Lena Dürr verpasst Top Ten am Bärenberg knapp

Petra Vlhova hat den Slalom der Damen in Zagreb gewonnen. Am Bärenberg verwies die 26 Jahre alte Slowakin die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+0,50 Sekunden), die ihr Comeback nach überstandener Corona-Infektion feierte, auf Rang zwei. Die Österreicherin Katharina Liensberger (+2,11) komplettierte das Podium. Lena Dürr (+3,33) rutschte im zweiten Durchgang von Rang sechs auf Platz elf ab.

Showdown in Zagreb: Vlhova fängt Shiffrin noch ab

Quelle: Eurosport

Der Schnee war weich, zudem trieb der heftige Wind das Laub der umliegenden Bäume auf die Piste. Der Kurs sah daher aus wie Stracciatella-Eis - und er war so nicht nach dem Geschmack von Lena Dürr. Mit einem wütenden Schrei quittierte die beste deutsche Slalom-Fahrerin beim Weltcup am "Bärenberg" bei Zagreb ihre schwache Fahrt im Finaldurchgang, mit der sie von Rang sechs auf elf zurückfiel.
"Das war ein Kampf von oben bis unten", klagte Dürr. Sie habe vor allem im zweiten Lauf die schon sehr tiefe Spur nicht richtig getroffen. "Das ärgert mich, weil mehr drin gewesen wäre."
Petra Vlhova kam mit den widrigen Bedingungen am besten zurecht. Im zweiten Lauf unter Flutlicht behauptete sie ihre überlegene Führung aus dem ersten Lauf vor Mikaela Shiffrin (USA) und sicherte sich damit zugleich den Titel der "Schneekönigin", der in der kroatischen Hauptstadt traditionell vergeben wird. "Es ist zu warm hier. Die Rillen sind tief. Wir werden sehen, wie ich durchkomme", hatte die Slowakin nach dem ersten Lauf noch geklagt.
Vlhova lag am Ende des extrem herausfordernden Rennens 0,50 Sekunden vor ihrer großen Rivalin Shiffrin, die zuvor zwei Rennen wegen einer Corona-Infektion verpasst hatte. "Ich bin gut gefahren - vor allem, weil ich die letzten zehn Tage nicht trainieren konnte", sagte die 26-Jährige, die nach nur zwei Einheiten ihre Führung im Gesamtweltcup erfolgreich verteidigte. Vlhova, im fünften Slalom der Saison zum vierten Mal Siegerin, ist Zweite.
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Windchaos in Zagreb: Ziel muss mitten im Rennen abgebaut werden

Quelle: Eurosport

Gebrauchter Tag für DSV-Team

Dürr konnte erneut nicht an ihre starken Leistungen in den ersten drei Slaloms der Saison anknüpfen. Nach den zwei dritten Plätzen und einem fünften Rang war sie vor dem Jahreswechsel im österreichischen Lienz lediglich als 18. ins Ziel gekommen. Am von ihr ungeliebten "Bärenberg" ließ sie zunächst den Vorteil von Startnummer zwei im ersten Lauf ungenutzt, im Finale verlor sie erneut an Boden und lag am Ende 3,33 Sekunden hinter Vlhova.
Es war ohnehin kein guter Tag für die deutschen Frauen: Neben Dürr hatten sich auch Jessica Hilzinger und Emma Aicher für das Finale der besten 30 qualifiziert. Dort aber fädelte Aicher im Zielhang an einer Torstange ein. Hilzinger belegte Rang 21. Paulina Schlosser und Marlene Schmotz waren bereits im ersten Lauf ausgeschieden.
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(mit SID)
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Der Lauf des Tages: Vlhova setzt Siegesserie in Zagreb fort

Quelle: Longines Alpine Skiing

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Bitterer Auftakt in Durchgang zwei: Aicher stürzt in Zagreb

Quelle: Eurosport

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