Skicrosserin Daniela Maier nach ihrem Olympiasieg mit klarer Zielsetzung: Große Kristallkugel statt "Let's Dance"

Daniela Maier ist nach ihrem olympischen Gold-Coup im Skicross noch im Freudentaumel, richtet den Blick aber trotzdem schon auf das nächste große Ziel. Im Weltcup kämpft die 29-Jährige noch um die große Kristallkugel. Aktuell liegt sie auf dem zweiten Platz, sieben von 16 Weltcup-Rennen stehen noch aus - für das zweite mögliche Highlight muss die "RTL"-Show "Let's Dance" erst einmal warten.

Olympiasiegerin! Maier schnappt sich Gold im Skicross

Quelle: Eurosport

Das TV-Abenteuer auf dem Tanzparkett muss warten. Im Überschwang der Gefühle nach ihrem Olympiasieg hatte Daniela Maier eine Teilnahme an der Fernsehshow "Let's Dance" noch als "coole Herausforderung" bezeichnet, doch jetzt hat sie der Alltag wieder.
"Solche Dinge sind - wenn überhaupt - erst ein Thema, wenn ich nicht mehr aktiv Skicross fahre", sagt die 29-Jährige.
Denn vorerst ist und bleibt die wilde Hatz über die Pisten ihre Welt, der Kampf Frau gegen Frau über "Kicker" und in Steilkurven - auch jetzt wieder.
Denn während einige andere Helden der Winterspiele wie die Bobfahrer ihre Saison schon beendet haben, sind bei Maier noch sieben von 16 Weltcup-Rennen zu fahren.

Maier schielt auf den Gesamtweltcup

Von einem Olympia-Blues ist bei ihr nichts zu spüren, im Gegenteil. Sie habe "richtig Lust" auf die kommenden Starts, sagt sie im Interview mit der Stuttgarter Zeitung/Nachrichten, "auch, wenn es richtig anstrengend wird. Denn ausgerechnet jetzt steht der größte Reiseblock der Saison an."
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Maier exklusiv: "Die Goldmedaille ist wirklich wunderschön"

Quelle: Eurosport

Schon seit Montag ist Maier in Serbien, wo am Freitag und Samstag gefahren wird. Danach stehen bis Ende März noch Österreich, Kanada und Schweden auf ihrer Reiseroute. Das Ziel ist klar: Nach dem zweiten Platz im vergangenen Jahr als erste Deutsche den Gesamtweltcup gewinnen. Nach zwei Siegen und drei dritten Plätzen in diesem Winter liegt Maier mit 614 Punkten auf Rang zwei hinter der Olympiadritten Sandra Näslund (Schweden/668).
Doch die Vorbereitung auf den Saisonendspurt war keine. Maier berichtet von "sehr vielen Interviewanfragen und sonstigen Presseterminen". Und dann habe sie ihren Olympiasieg natürlich auch gefeiert. "Das gehört einfach dazu." Außerdem sei es ihr "besonders wichtig" gewesen, den Moment "mit den Menschen zu teilen, die schon seit Jahren an meiner Seite stehen".

Kein Gedanke an einen Rücktritt

Immer dabei: Ihre Goldmedaille. Da sie seit ihrem Coup am vergangenen Freitag "die ganze Zeit neben mir lag und liegt, habe ich es mittlerweile schon ein bisschen mehr realisiert", was da in Italien passiert sei, meint Maier. "Und so langsam, aber sicher" gewöhne sie sich auch an die große Bezeichnung "Olympiasiegerin".
Ihr Gold will sie "erstmal noch etwas mit mir herumtragen und auch bei Terminen herumzeigen". Dann werde das gute Stück seinen "Platz neben meinen anderen Medaillen finden". Neben den bronzenen von Olympia 2022 und der WM 2025 - und möglicherweise neben der großen Kristallkugel.
Wäre der Gesamtsieg als i-Tüpfelchen nicht der perfekte Abschluss einer großen Karriere? Maier verschwendet keinen Gedanken daran. "Frankreich", sagt sie über die Winterspiele 2030, "ist zwar einerseits noch weit weg, steht aber schon auf meiner Liste". Danach ist ja noch genug Zeit für "Let's Dance" und andere Abenteuer.
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(SID)
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Highlights: Das war die Olympia-Abschlussfeier in Verona

Quelle: Eurosport


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