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Was ist Ski Mountaineering? So läuft die neue Olympia-Sportart Skibergsteigen - Premiere bei Winterspielen 2026
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Update 02/12/2025 um 10:31 GMT+1 Uhr
Bei Olympia 2026 ist Skibergsteigen bzw. Ski Mountaineering neu im Programm der Winterspiele. Wir erklären euch hier kompakt, wie die Sportart funktioniert, die auch als Skimo bekannt ist. Bei den Wettkämpfen in Bormio wird in drei Disziplinen um Gold gekämpft, dem Sprint der Frauen, Sprint der Männer und der Mixed-Staffel.
So funktioniert Skibergsteigen - die neue Sportart kompakt erklärt
Quelle: Eurosport
Das Ski Mountaineering ist die Wettkampfform des Skitourengehens, das sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut. Dabei wird der steile Aufstieg mit Fellen ("Skins") unter den Ski bewältigt, bevor diese für die Abfahrt ins Ziel entfernt werden. Die Kombination aus zwei unterschiedlichen Anforderungen, ergänzt um Tragepassagen und Wechsel, sorgt für packende Rennen.
Sprint: Die kürzeste Disziplin – mit 70 Höhenmetern auf der 610 Metern langen Strecke - dauert die Runde etwa drei Minuten. Über die erste Runde (Viertelfinale) qualifizieren sich die Athletinnen und Athleten weiter bis ins Finale mit sechs Startplätzen. Alle Runden werden am selben Tag ausgetragen.
Der Kurs beginnt mit dem Anstieg, in den auch eine Tragepassage mit den Skiern auf dem Rücken eingebaut ist. Am höchsten Punkt der Strecke werden in der Wechselzone die Felle von den Skiern entfernt und es folgt die Abfahrt ins Ziel.
Mixed-Staffel: Jedes Team besteht aus einer Frau und einem Mann, die je zwei Runden des Kurses absolvieren. Die Strecke ist mit zwei Anstiegen und zwei Abfahrten auf 1310 Metern über doppelt so lang wie im Sprint, das Rennen dauert insgesamt etwa 30 Minuten.
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Skibergsteigen feiert Olympia-Premiere: Franzosen in Favoritenrolle
Quelle: SNTV
Olympia neuer Meilenstein für Skibergsteigen
Bei der WM 2025 waren Spanien, China, Frankreich und an der Spitze die Schweiz die erfolgreichsten Nationen, die Weltcupgesamtwertungen gewannen im letzten Winter der Franzose Thibault Anselmet und seine Landsfrau Emily Harrop. Bei den Mixed-Staffeln führt in der Olympic Ranking List Spanien vor der Schweiz, Frankreich und Österreich, Deutschland belegt Rang sechs.
Nach der WM-Premiere 2002 und dem ersten Weltcup 2004 ist das Olympia-Debüt nun der nächste Meilenstein für diese Sportart. Der Weltverband hat inzwischen über 50 Mitgliedsländer aus allen fünf Kontinenten, die jährliche Weltcupsaison umfasst zwischen sieben und neun Stationen.
Bekanntester Athlet in der jüngeren Geschichte des Skibergsteigens ist der Spanier Kílian Jornet als mehrfacher Weltmeister und Sieger wichtigster Rennen außerhalb des Weltcups wie Patrouille des Glaciers und Trofeo Mezzalama.
Neben den bei Olympia ausgetragenen Disziplinen Sprint und Mixed-Staffel gibt es noch Individual (über rund 90 Minuten), Vertical (Massenstartrennen bergan ohne Abfahrt) und Team (Massenstart von Zweierteams).
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