Tour de Ski: Coletta Rydzek behauptet mit dem besten 10-km-Ergebnis ihrer Karriere einen Podestplatz in Gesamtwertung

Coletta Rydzek hat bei der Tour de Ski mit dem besten 10-km-Ergebnis ihrer Karriere einen Podestplatz in der Gesamtwertung erfolgreich verteidigt. Die 28-Jährige lief am zweiten Tag des traditionellen Etappenrennens im klassischen Stil auf den starken 15. Platz. Damit bestätigte die Oberstdorferin ihren starken Eindruck vom Vortag, als sie in ihrer Spezialdisziplin Sprint Zweite geworden war.

Stark auch über 10 km: Coletta Rydzek

Fotocredit: SID

Angeführt von "Podestjägerin" Coletta Rydzek haben die deutschen Langläuferinnen ihren starken Start bei der Tour de Ski fortgesetzt, die Männer um den früheren Gesamtzweiten Friedrich Moch stapfen indes meilenweit der Weltspitze hinterher.
Am zweiten Tag des traditionellen Etappenrennens behauptete Sprintspezialistin Rydzek im Klassikrennen über 10 km ihren Podestplatz, und auch Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler kommt immer besser in Schwung.
"Ich bin heute ohne Erwartungen herangegangen und wollte es einfach genießen. Es war super entspannt. Ich bin sehr froh, dass ich heute diese Leistung zeigen konnte", sagte Rydzek nach ihrem 15 Platz. Damit bestätigte die Oberstdorferin ihren starken Eindruck vom Vortag, als sie im Sprint Zweite geworden war.
Im Ziel hatte Rydzek 1:01,9 Minuten Rückstand auf die norwegische Tagessiegerin Astrid Öyre Slind, die sich vor Teresa Stadlober (Österreich/+7,0 Sekunden) und Jessie Diggins (USA/+8,8) durchsetzte. Diggins, Gesamtsiegerin 2021 und 2024, übernahm damit die Führung in der Tour-Wertung mit 39 Sekunden Vorsprung vor Öyre Slind, Rydzek (+45 Sekunden) ist Dritte.

Hennig Dotzler erfüllt Olympianorm

Als beste Deutsche in der Tageswertung lief Hennig Dotzler in ihrer Spezialdisziplin auf Platz zehn (+53,8 Sekunden) und hakte damit die Norm für die Winterspiele im kommenden Februar ab.
"Ich bin unglaublich erleichtert", meinte die 29-Jährige, die zuletzt wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Katherine Sauerbrey als 16. und Pia Fink auf Platz 21 komplettierten ein starkes deutsches Mannschaftsergebnis.
Die Tour wird an Silvester ebenfalls in Toblach mit einem 5-km-Rennen im neuen "Heat-Massenstart"-Modus fortgesetzt - das dürfte Rydzek sehr liegen.

Moch fehlt die Power

Die deutschen Läufer waren derweil chancenlos und haben einen guten Monat vor Olympia-Beginn noch reichlich Luft nach oben. Als beste DSV-Athleten kamen Florian Notz und Janosch Brugger im Klassik-Zehner mit jeweils 1:14 Minuten Rückstand auf die Plätze 28 und 29.
Moch, vor zwei Jahren noch überraschend Tour-Zweiter, kassierte einen weiteren herben Rückschlag und kam nicht über Platz 66 hinaus. "Ich weiß auch nicht genau", sagte der ratlose Allgäuer: "Mir fehlt voll die Power."
Die besitzt Norwegens Langlaufstar Johannes Hösflot Kläbo in vollem Umfang. Kläbo machte den nächsten Schritt zu seinem historischen fünften Tour-Gesamtsieg und baute seine Gesamtführung aus.

Kläbo trotz Platz zwei auf Kurs

Der 29-Jährige wurde in Toblach Zweiter und musste sich nur seinem Landsmann Mattis Stenshagen geschlagen heben. Kläbo, der am Sonntag den Auftaktsprint gewonnen hatte, lag 8,9 Sekunden hinter Stenshagen. Emil Iversen machte mit Platz drei Norwegens Dreifachsieg perfekt.
In der Gesamtwertung führt Kläbo nach zwei von sechs Etappen nun schon mit 53 Sekunden vor seinem Landsmann Lars Heggen. Als erster könnte der Rekordweltmeister die Tour de Ski zum fünften Mal gewinnen.
(SID)
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Was für ein Finish! Rydzek sprintet auf Platz zwei

Quelle: Eurosport


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