Langlauf in Dresden: DSV-Bundestrainer Peter Schlickenrieder mit gemischten Gefühlen

Als Bundestrainer Peter Schlickenrieder die besten Langlauf-Sprinter am Dresdner Königsufer um die Podestplätze streiten sah, waren seine Athleten schon beim Auslaufen. Erwartungsgemäß haben die Deutschen die vorderen Plätze bei der dritten Ausgabe des Heim-Weltcups in der sächsischen Hauptstadt verpasst. Die Frauen scheiterten spätestens im Viertelfinale, die Herren schon in der Qualifikation.

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Schlickenrieder beobachtete die Leistung seiner Mannschaft mit gemischten Gefühlen. Mit dem Frauen-Team, von dem es zumindest vier von sechs Läuferinnen in die K.o.-Runde schafften, war er insgesamt zufrieden. "Da sind wir sehr postiv gestimmt. Das ganze Damen-Team hat sich gut verkauft", sagte er. Besonders die junge Coletta Rydzek (Oberstdorf), die wie Sofie Krehl (Oberstdorf), Nadine Herrmann (Bockau) und Anne Winkler den Prolog überstand, lobte der Coach.
Herrmann, die im Viertelfinale mit 2:35,43 Minuten die beste deutsche Zeit hinlegte, aber dennoch als Fünfte ihres Laufes ausschied, erfüllte jedoch nicht ganz die Erwartungen des Bundestrainers. Jener erklärte dies vor allem mit der Erwartungshaltung von außen. Schlickenrieder sagte:

"Das gefällt uns allen gar nicht"

Härter ging der frühere Weltklasse-Läufer mit seinem Männer-Team ins Gericht. Max Olex (Partenkirchen) belegte als Bester im Vorlauf Rang 37 - fernab von jener Chance auf das Viertelfinale. "Was wir im Männerbereich erleben, ist absolut unzufriedenstellend. Das gefällt uns allen nicht", so der Trainer. Jubeln durften indes andere. Linn Svahn (Schweden) und Lucas Chanavat (Frankreich) siegten in den beiden Finals. Für die Deutschen blieb da nur die Zuschauerrolle.
(SID)
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