Bereits am Samstag hatte Björgens Landsmann Martin Johnsrud Sundby in Norwegens Hauptstadt das traditionsreiche 50-km-Rennen damit vorzeitig auch erneut den Gesamtweltcup gewonnen. Unter den Augen von König Harald setzte sich der 32-Jährige im klassischen Stil nach 2:02:59,7 Stunden vor Finnlands 15-km-Weltmeister Iivo Niskanen (+9,9 Sekunden) durch. Bei der WM in Lahti war Sundby ohne Einzel-Gold geblieben. Thomas Wick (Zella-Mehlis) kam mit m,ehr als acht Minuten Rückstand auf Platz 29.
Für Björgen, die zu Saisonbeginn ihr Comeback nach ihrer Babypause gefeiert hatte, war es der 107. Weltcupsieg seit dem Premieren-Erfolg beim Sprint in Düsseldorf 2002. Am Holmenkollen siegte das Kraftpaket aus Trondheim bereits zum sechsten Mal. Bei der eine Woche zuvor zu Ende gegangenen WM in Lahti hatte Björgen vier Titel geholt und ihre Karriere-Ausbeute auf 18 geschraubt hatte
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Während sich Björgen schon mit dem Startschuss absetzte und ihren Vorsprung konsequent ausbaute, verpasste Björgens Landsfrau Heidi Weng mit Platz vier den vorzeitigen Gewinn des Gesamtweltcups.
Therese Johaug (Norwegen), die im Vorjahr sowohl die Große Kristallkugel wie auch das Rennen am Holmenkollen gewonnen hatte, ist derzeit wegen eines Dopingvergehens gesperrt. Björgen hat keine Chance auf den Gewinn des Gesamtweltcups, da sie nach der Geburt ihres Sohnes Marius diverse Rennen ausgelassen hatte, darunter die Tour de Ski. Beim Saisonfinale in Quebec/Kanada am kommenden Wochenende will Björgen allerdings antreten.
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