Superstar Johannes Hösflot Kläbo erntet nach freizügiger Werbekampagne harsche Kritik: "Sind doch keine Pornodarsteller"

Für Langlauf-Superstar Johannes Hösflot Kläbo läuft es in diesem Winter bisher rund: Den Gesamtsieg bei der Tour de Ski hat der Norweger bereits eingetütet und auch im Weltcup liegt er vorne. Kein Wunder also, dass der 28-Jährige auch als Werbeträger interessant ist. Eine ganz bestimmte Anzeige des Top-Athleten sorgte nun aber für heftige Diskussionen - und wurde letztlich sogar zurückgenommen.

Kläbo unaufhaltbar: Norweger baut Führung bei Tour de Ski aus

Quelle: Eurosport

In der angesprochenen Werbekampagne geht es um Süßigkeiten - so weit, so harmlos. Im Zentrum der Kritik steht allerdings die Art und Weise. Kläbo ist in der Werbung oberkörperfrei zu sehen.
Die Beschwerden über Kläbo und die Süßwarenfirma, die die Werbeanzeige mittlerweile zurückgezogen hat, kommen dabei von verschiedener Stelle.
So fand unter anderem Vetle Olsen-Ryum von der norwegischen Beratungsstelle für Essstörungen im Fernsehsender "NRK" sehr klare Worte.
"Das sind doch keine, entschuldigen Sie den Ausdruck, Pornodarsteller! Sie sind Skiläufer. Warum kann man ihnen nicht erlauben, das auch in der Werbung zu sein, anstatt diese übertriebene Sexualisierung vorzunehmen?", fragte Olsen-Ryum.

Grenze des Erlaubten überschritten?

Der ehemalige Langläufer Martin Johnsrud Sundby warnte derweil besonders vor den Folgen der Süßigkeiten für Kinder, Anwalt Frode Elton Haug sprach bei "VG" sogar davon, dass die Grenze des Erlaubten überschritten sei.
Kläbo selbst schwieg zu den Vorwürfen bisher - gut möglich, dass er im französischen Les Rousses (17. - 19. Januar) wieder seine sportliche Extraklasse in der Loipe für sich sprechen lässt.
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Highlights: Johaug triumphiert auf der Alpe Cermis

Quelle: Eurosport


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