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Tour de Ski: Coletta Rydzek glänzt als Zweite des Tour-Auftakts - Kristine Stavaas Skistad siegt im Freistil-Sprint
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Update 28/12/2025 um 16:37 GMT+1 Uhr
Langläuferin Coletta Rydzek hat mit dem dritten Einzel-Podest ihrer Karriere einen glänzenden Start in die 20. Tour de Ski erwischt. Die Oberstdorferin musste sich beim Freistil-Sprint im italienischen Toblach als Zweite einzig der Vizeweltmeisterin Kristine Stavaas Skistad aus Norwegen geschlagen geben, zum zweiten Sieg ihrer Laufbahn fehlten nur 0,24 Sekunden. Maja Dahlqvist wurde Dritte.
Was für ein Finish! Rydzek sprintet auf Platz zwei
Quelle: Eurosport
Coletta Rydzek umarmte in der Nacht noch die Toilettenschüssel, wenige Stunden später hüpfte die Oberstdorferin dann mit einem breiten Lächeln unerwartet auf das Podest: Mit Rang zwei im Freistil-Sprint von Toblach hat die Langläuferin für einen glänzenden Start des DSV-Teams in die 20. Tour de Ski gesorgt. "Das war mehr als ich mir erträumt hatte", sagte Rydzek nach einem turbulenten Tag.
"Es ist einfach großartig. Ich bin es heute Lauf für Lauf angegangen und habe gar nicht an die Platzierungen gedacht. Ich bin einfach nur glücklich über dieses Ende", sagte Rydzek. Zum zweiten Sieg ihrer Laufbahn fehlten nur 0,24 Sekunden, Vizeweltmeisterin Kristine Stavaas Skistad aus Norwegen war im Zielsprint einen Wimpernschlag schneller.
Dabei war für Rydzek lange Zeit sogar der Start auf der ersten Etappe des ersten Saison-Highlights offen. Noch in der Nacht musste sich die 28-Jährige übergeben, sie schlief nur vier Stunden - und ging bei strahlend blauem Himmel dann doch ins Rennen.
Mit Erfolg: Nach einem Kraftakt reichte es zum erst dritten Einzel-Podest ihrer Karriere, gleichzeitig war es das bislang beste deutsche Ergebnis des Olympiawinters.
Rydzek lauert lange und riskiert
Rydzek, Schwester von Kombinierer Johannes Rydzek, zog nach starken Leistungen in Prolog, Viertel- und Halbfinale in die Entscheidung der besten sechs Läuferinnen ein.
Dort lag sie bis zur Zielgeraden in Lauerstellung und holte sich vor der Olympiazweiten Maja Dahlqvist aus Schweden den zweiten Platz. Anfang März hatte Rydzek beim Weltcup-Finale in Lahti überraschend den ersten Sieg ihrer Laufbahn gefeiert.
Ihre Teamkolleginnen Sofie Krehl (Oberstdorf) und Pia Fink (Bremelau) stießen immerhin ins Viertelfinale der besten 30 vor, dort war für beide aber als jeweils Fünfte ihrer Sechsergruppe Schluss. In der Endabrechnung belegte Krehl somit den 22. Platz, Fink folgte auf Position 24.
Kläbo holt Sieg Nummer 102
Teamsprint-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler verpasste als 46. des Prologs dagegen den Einzug ins Viertelfinale. Hoffnungsträgerin Laura Gimmler, die in diesem Winter schon zweimal ein Sprint-Finale erreicht hatte, ist bei der Tour hingegen angeschlagen erst gar nicht am Start.
Bei den Männern holte sich Topstar Johannes Hösflot Kläbo (Norwegen) seinen 102. Weltcupsieg. Der 15-malige Weltmeister, der mit dem fünften Tour-Triumph einen alleinigen Rekord aufstellen kann, siegte vor seinen Teamkollegen Lars Heggen und Oskar Opstad Vike.
Aus deutscher Sicht überstand nur Jan Stölben (Ernstberg) den Prolog und verbuchte als 22. sein bestes Ergebnis der Saison.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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