"Es war ein Kampf von Anfang an", sagte Katharina Hennig nach dem Rennen: "Auf den ersten Kilometern habe ich mich richtig gut gefühlt und versucht, mich ranzuhängen, das war mein Plan und ich habe es bis zum Ende durchziehen können."
In Abwesenheit der Vorjahressiegerin Therese Johaug (Norwegen) kam Diggins mit einem Rückstand von 9,2 Sekunden auf Andersson (36:45,6 Minuten) ins Ziel. Hennig (+1:23,6 Minuten) war beste Deutsche, es folgte Antonia Fräbel (+1:57,0) als 14., Pia Fink (+2:23,0) wurde 19., für Julia Preußger (+3:28,5) landete auf dem 33. Rang.
Knapp eineinhalb Monate vor der Heim-WM in Oberstdorf (23. Februar bis 7. März) präsentierte sich Hennig bei der diesjährigen Tour in guter Form. Mit Ausnahme des Auftaktrennens hatte sie es immer unter die Top-15 geschafft. Mit dem zweiten Platz bei der sechsten Etappe war ihr sogar der Sprung auf das Podium und die beste Weltcup-Platzierung ihrer Karriere gelungen.
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"Bei ihr kann man definitv sagen, dass sie in der Weltspitze angekommen ist", sagte Andreas Schlütter, sportlicher Leiter des Deutschen Skiverbands (DSV). "Generell haben sich die Mädels sehr gut verkauft."
In der Gesamtwertung fehlten Hennig am Ende 3:41,4 Minuten auf Siegerin Diggins (3:04:45,8 Stunden), die sich vor der Russin Julia Stupak (+1:24,8 Sekunden) und Andersson (+2:00,8) durchsetzte. Fräbel (26.) und Fink (27.) schafften es unter die Top 30.
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(SID)

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