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Tour de Ski: Katharina Hennig verteidigt an der Alpe Cermis ihren Top-Ten-Platz - Neprjajewa holt Gesamtsieg
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Publiziert 04/01/2022 um 13:05 GMT+1 Uhr
Katharina Hennig hat die Tour de Ski nach einem Kraftakt zum dritten Mal in Folge in den Top Ten beendet. Die 25-Jährige belegte zum Abschluss beim "Final Climb" auf die Alpe Cermis einen guten zwölften Rang und verteidigte Platz neun in der Gesamtwertung. Den Sieg holte sich als erste Russin der Geschichte Natalja Neprjajewa. "Neunte, damit habe ich mein Ziel erfüllt", sagte Hennig im "ZDF".
Katharina Hennig
Fotocredit: Getty Images
Katharina Hennig sank nach der halbstündigen Schinderei entkräftet in den Schnee, erst der Blick auf die Anzeigetafel ließ Deutschlands beste Langläuferin wieder lächeln. "Neunte, damit habe ich mein Ziel erfüllt. Da bin ich sehr glücklich drüber", sagte die 25-Jährige nach der letzten Etappe der Tour de Ski, die noch einmal zu einer echten Qual wurde.
400 Höhenmeter und eine maximalen Steigung von 28 Prozent musste Hennig hinauf zur Alpe Cermis überstehen, und das in der ungeliebten Skating-Technik. Doch die Sächsin beendete die Etappe auf Rang zwölf und verteidigte so Platz neun in der Gesamtwertung. "Das hier ist schon einer der härtesten Wettkämpfe, die man sich vorstellen kann. Spaß macht das nicht", sagte Hennig, die in den vergangenen zwei Jahren bei der Tour jeweils Achte geworden war.
Bundestrainer Peter Schlickenrieder hatte für den Final Climb in Italien "Fighten bis das Licht ausgeht" als Marschroute ausgegeben und einen Kampf "mit Messer zwischen den Zähnen" gefordert.
Daran hielt sich Hennig und kam erneut als beste Deutsche auf dem Gipfel an. Ein Ergebnis, das auch für die Olympischen Spiele in Peking (4. bis 20. Februar) hoffen lässt, wo die zehn Kilometer im klassischen Stil gelaufen werden.
Schlickenrieder bei Hennig zuversichtlich: "Sie wird Schritt für Schritt stärker"
Schlickenrieder denkt allerdings eher langfristig. "Katha ist inzwischen auch im Skating top. Sie wird Schritt für Schritt stärker, nicht nur in ihrer Paradedisziplin klassisch", sagte der Bundestrainer: "Von diesem Niveau aus kann man irgendwann den nächsten Schritt angreifen und um Medaillen kämpfen. Das ist jetzt noch zu früh, aber nach Olympia stehen uns tolle vier Jahre bevor. Das lässt uns hoffen."
Eine starke Vorstellung lieferte erneut auch Katherine Sauerbrey ab. Der 24-Jährigen fehlten auf Rang 18 nur drei Positionen oder sechs Sekunden für das Olympia-Ticket, die Gesamtwertung ihrer ersten Tour schloss sie auf Platz 19 ab.
Pia Fink belegte zum Abschluss den 28. Rang, Sofie Krehl folgte auf dem 30. Platz.
Tour de Ski: Heidi Weng holt Tagessieg an der Alpe Cermis
Den Tagessieg auf der sechsten Etappe holte sich die Norwegerin Heidi Weng, die 35:41,2 Minuten für die Schinderei benötigte. Natalja Neprjajewa reichte Rang vier, um als erste Russin die Tour und damit das Preisgeld in Höhe von 55.000 Schweizer Franken (ca. 53.100 Euro) zu gewinnen. Die 26-Jährige hatte 2018/19 und 2019/20 jeweils den zweiten Platz belegt, nun stand sie erstmals ganz oben.
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(SID)
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Weng und Andersson kämpfen um den Tagessieg: Finale an der Alpe Cermis
Quelle: Eurosport
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