Eurosport
Tour de Ski: Laura Gimmler und Sofie Krehl überzeugen im Sprint - Katharina Hennig startet solide
Von
Publiziert 31/12/2022 um 16:32 GMT+1 Uhr
Die Oberstdorferinnen Laura Gimmler und Sofie Krehl haben gleich zum Auftakt der Tour de Ski ihre Topform unter Beweis gestellt. Gimmler erreichte als Achte des Freistil-Sprints in Val Müstair ebenso ihr bestes Ergebnis der Langlauf-Saison wie Sofie Krehl auf Rang neun. Den Tagessieg und damit die Führung in der Gesamtwertung ging an die Schweizer Lokalmatadorin Nadine Fähndrich.
Konkurrenz ohne Chance: Dominatorin Fähndrich gewinnt den Sprint
Quelle: Eurosport
Laura Gimmler jubelte über Rang acht, Sofie Krehl überzeugte als starke Neunte: Der "Oberstdorf-Express" des deutschen Langlauf-Teams hat gleich zum Auftakt der Tour de Ski voll überzeugt. Sowohl Gimmler als auch Krehl verbuchten im der Höhe des Schweizer Val Müstair nicht nur das beste Sprint-Ergebnis der Saison, sondern auch das zweitbeste ihrer Karriere.
Die deutsche Tour-Hoffnung Katharina Hennig folgte auf dem 28. Rang und erfüllte so die Voraussetzung für ein gutes Abschneiden im Gesamtklassement. Die Teamsprint-Olympiasiegerin, die ihre Stärken in Distanzrennen hat und an Neujahr über zehn Kilometer erstmals auftrumpfen will, war trotz einer leichten Erkältung an den Start gegangen.
Den Tagessieg und damit die Führung in der Gesamtwertung ging an die Schweizer Lokalmatadorin Nadine Fähndrich, die im Weltcup erst zum vierten Mal ganz oben auf dem Treppchen stand. Bei den Männern führte kein Weg an Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo aus Norwegen vorbei, der wie Anfang des Jahres in Peking den Italiener Federico Pellegrino auf Rang zwei verwies.
Friedrich Moch gelang derweil auf Rang 17. ein Überraschungserfolg. Der 22-Jährige schaffte erstmals in seiner Karriere und als erster Deutscher in diesem Winter den Einzug in ein Sprint-Viertelfinale. Moch hatte im Vorjahr für Aufsehen gesorgt, als er beim steilen Tour-Finale hinauf nach Val di Fiemme völlig überraschend Rang drei belegt hatte.
Carl scheitert bereits in Quali
Die Sprint-Spezialistinnen Gimmler und Krehl zogen zunächst ins Halbfinale der besten zwölf Läuferinnen ein, dort war aber Endstation. Coletta Rydzek, die vor einem Jahr beim Tour-Start im Sprint Sechste geworden war, scheiterte im Viertelfinale und belegte in der Endabrechnung den 22. Rang.
Victoria Carl, die Anfang des Jahres gemeinsam mit Hennig Olympiasiegerin im Teamsprint geworden war, blieb dagegen ebenso wie die übrigen Deutschen Frauen und Männer schon in der Qualifikation hängen. Die Tour de Ski führt in diesem Jahr über sieben Etappen von Val Müstair über Oberstdorf ins italienische Fleimstal, wo am 8. Januar im berüchtigten Berglauf die Entscheidung um den Gesamtsieg fällt.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Hennig greift nach Bestmarke bei Tour de Ski
(SID)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/12/31/3517074-71688648-2560-1440.png)
Revanche für Davos: Kläbo lässt Pellegrino im Sprint keine Chance
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung