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Tour de Ski 2025/26: Johannes Hösflot Kläbo feiert in Val di Fiemme Rekordsieg - Friedrich Moch wieder chancenlos
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Update 04/01/2026 um 12:48 GMT+1 Uhr
Norwegen-Star Johannes Hösflot Kläbo hat zum fünften Mal die Tour de Ski gewonnen und sich damit bei der Jubiläums-Ausgabe des Etappenrennens den alleinigen Rekord geholt. Dem Rekordweltmeister reichte bei der abschließenden "Bergetappe" der 20. Tour im Val di Fiemme auf der Alpe Cermis ein zwölfter Platz beim Sieg seines Landsmanns Mattis Stenshagen, um in der Gesamtwertung vorne zu bleiben.
Johannes Hösflot Kläbo gewinnt erneut die Tour de Ski
Fotocredit: Getty Images
Als Norwegens Langlauf-Gigant Johannes Hösflot Kläbo hoch oben auf der Alpe Cermis schon seinen Rekordcoup feierte, stapfte Friedrich Moch noch chancenlos und frustriert den härtesten Anstieg der Loipenwelt hinauf.
Beim historischen fünften Gesamtsieg des Rekordweltmeisters bei der Tour de Ski kassierte Moch die nächste bittere Niederlage - einen guten Monat vor Olympia geht beim deutschen Topläufer gar nichts.
"Er hat die Entscheidung gefällt, im Wettkampfmodus drinzubleiben. Stand heute können wir sagen, es war die falsche Entscheidung", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder nach Mochs 46. Platz in der Tageswertung: "Am Ende des Tages müssen wir es nach Olympia beurteilen. Wenn wir doch noch Olympiasieger werden, sagen alle: Gut, haben wir es richtig gemacht."
Nach der Vorstellung in Val di Fiemme, dem Ort der kommenden Winterspiele, scheint es aber schon fraglich, ob Moch überhaupt das Olympia-Ticket bucht.
Friedrich Moch kurz vor Olympia weiter im Formtief
Nichts geht mehr beim Shootingstar der vergangenen Jahre, der dreimal auf der Cermis-Etappe auf das Podest gelaufen und vor zwei Jahren Gesamtzweiter der Tour geworden war. "Eigentlich fühle ich mich gut und habe hier immer gute Rennen gezeigt", hatte Moch vor der finalen Etappe gesagt. Doch dann kam zur fehlenden Form noch ein Skibruch hinzu.
Kläbo reichte indes bei der abschließenden "Bergetappe" der 20. Tour ein zwölfter Platz beim Tagessieg seines Landsmanns Mattis Stenshagen, um in der Gesamtwertung vorne zu bleiben. "Vor Kläbo kann man nur den Hut ziehen", sagte Schlickenrieder im ZDF: "So eine Konstanz an Erfolgen ist eindrucksvoll und inspirierend."
Der große und kräftige Kläbo hatte auf dem bis zu 26 Prozent steilen Schlussanstieg, bei dem auf 3,6 km rund 400 Höhenmeter zu überwinden sind, erwartungsgemäß nichts mit dem Tagessieg zu tun.
Kläbo löst Dario Cologna als Rekordhalter ab
Angesichts von 1:23 Minuten Vorsprung, die er mit ins Finale genommen hatte, musste der 29-Jährige aber nicht mehr ans Limit gehen. Im Ziel lag der Mann im goldenen Trikot 58,9 Sekunden hinter Stenshagen zurück. Bester Deutscher war Florian Notz auf Platz 18.
Kläbo gewann damit die Tour de Ski zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren, 2023/24 hatte er erkrankt gefehlt. Bislang hatte er sich den Siegrekord mit dem Schweizer Dario Cologna geteilt. Einziger deutscher Gewinner der Tour ist Tobias Angerer, der bei der Premiere 2006/07 vorne lag.
Bei Kläbos Sprintsieg am Samstag hatte Jan Stölben für eine faustdicke deutsche Überraschung gesorgt und als erster DSV-Läufer seit neun Jahren ein Finale erreicht. Mit Platz sechs hakte Stölben die Olympia-Norm ab. Am Samstag hielt er tapfer durch und kam auf Platz 51 "oben an".
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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