Nordische Ski-WM: Katharina Hennig verpasst Medaille über 30 Kilometer klassisch - Gold an Ebba Andersson

Katharina Hennig hat bei der letzten WM-Entscheidung der Langlauf-Damen in Planica eine Medaille verpasst. Die Deutsche landete über 30 km klassisch auf Rang sieben. Gold ging mit großem Abstand an die Favoritin Ebba Andersson, die mit 53 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierte Anne Kjersti Kalvaa ins Ziel kam. Bronze ging an Anderssons Landsfrau Frida Karlsson (+54,2).

Andersson eine Klasse für sich - spannender Sprint um Silber

Quelle: Eurosport

Langläuferin Katharina Hennig hat als Siebte für das beste deutsche WM-Ergebnis im "Marathon" über 30 Kilometer seit acht Jahren gesorgt. Die 26-Jährige zeigte zwei Tage nach dem Silber-Coup mit der Staffel erneut eine starke Leistung, hatte mit der Medaillenvergabe aber nichts zu tun.
Gold ging wie im Skiathlon überlegen an die Schwedin Ebba Andersson, die ihre vierte Medaille der Titelkämpfe in Planica holte.
"Leider habe ich den Skiwechsel ziemlich verkackt. Der linke Ski ist umgeklappt, der rechte weggefahren - und bis ich fertig war, war die Spitzengruppe weg", sagte Hennig in der "ARD", zeigte sich im exklusiven Interview mit Eurosport aber versöhnlich: "Es war nicht mein bester Tag, am Ende bin ich mit Platz sieben aber sehr zufrieden."
Hennig fehlten zum Abschluss der Titelkämpfe im von ihr favorisierten klassischen Stil nach 1:24:44,1 Stunden letztlich knapp eineinhalb Minuten zum Podest. Besser war über diese Distanz aus deutscher Sicht zuletzt Steffi Böhler 2015 als Sechste.
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Hennig exklusiv: "Hatte ein paar Probleme beim Wechsel"

Quelle: Eurosport

Andersson schreibt Geschichte

Zweitbeste Deutsche war Pia Fink (Bremelau) auf Rang 13, Laura Gimmler (Oberstdorf) kam als 20. ins Ziel. Katherine Sauerbrey (Steinbach-Hallenberg) musste schon früh abreißen lassen, konnte mit Platz 23 aber ebenfalls gut leben.
"Wenn man vier Mädels unter den ersten 23 hat, muss man sehr zufrieden sein", sagte Teamchef Peter Schlickenrieder: "Wir sind noch nicht so weit, aber wir sind in Schlagdistanz."
Nicht zu schlagen war Andersson, die als erste Schwedin Weltmeisterin über 30 Kilometer wurde und Geschichte schrieb. Silber ging mit einem großen Rückstand von 53,0 Sekunden an die Norwegerin Anne Kjersti Kalva vor Frida Karlsson aus Schweden.
(mit SID)
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Das war knapp! Kalvaa verhindert Sturz beim Wechsel gerade so

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