Nordische Ski-WM - Langlauf: Laura Gimmler Elfte bei Vierfach-Sieg für Schwedinnen - Gold für Kläbo

Laura Gimmler ist zum Auftakt der Nordischen Ski-WM 2023 im slowenischen Planica im Klassik-Sprint Elfte geworden. Beim Vierfach-Sieg der Schwedinnen um Weltmeisterin Jonna Sundling wurde Gimmler als beste Deutsche Elfte. Bei den Männern dominierten zwei Norweger: Favorit Johannes Hösflot Kläbo setzte sich im Zielsprint vor Paal Golberg durch. Bronze ging an Jules Chappaz (Frankreich).

Highlights Sprint der Männer: Kläbo siegt - Valnes wütend

Quelle: Eurosport

Der norwegische Skilanglauf-Star Johannes Hösflot Kläbo und die Schwedin Jonna Sundling haben bei den 54. Nordischen Ski-Weltmeisterschaften im slowenischen Planica die ersten Goldmedaillen gewonnen.
Sowohl Kläbo als auch Sundling verteidigten am Donnerstag ihre Titel im Klassiksprint erfolgreich, Laura Gimmler lief als beste Athletin des Deutschen Skiverbandes (DSV) auf den elften Rang.
Kläbo verwies seinen Landsmann Paal Golberg und den Franzosen Jules Chappaz auf die Plätze zwei und drei, seit 2018 hat der erst 26-Jährige damit bei jedem Großereignis, sei es Olympia oder WM, Gold im Sprint gewonnen.
"Es hat echt Spaß gemacht", sagte Kläbo: "Es ist lange her, dass wir so viele Zuschauer bei einem Sprint hatten."

Gimmler nicht ganz zufrieden

Die 28 Jahre alte Olympiasiegerin Sundling setzte sich bei einem schwedischen Vierfachsieg vor ihren Landsfrauen Emma Ribom und Maja Dahlqvist durch.
Die 29 Jahre alte Gimmler bescherte den deutschen Langläuferinnen unterdessen trotz ihres Aus im Halbfinale wie auch schon vor zwei Jahren, als sie in ihrem Heimatort Oberstdorf Zehnte wurde, einen ordentlichen Start in die WM-Wettkämpfe.
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Gimmler scheitert im WM-Halbfinale - Rang elf am Ende

Quelle: Eurosport

Sie selbst war allerdings nach Quali-Rang vier mit ihrem Ergebnis nicht ganz zufrieden.
"Ich hatte mir mehr vorgenommen. Halbfinale war mein Mindestziel. Es ist kein Geheimnis: Mein Traum war, ins Finale zu laufen. Das habe ich vor zwei Wochen das erste Mal im Weltcup geschafft. Ich denke trotzdem, dass es ein guter Wettkampf war", sagte sie bei Eurosport.
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Gimmler im Eurosport-Interview: "Es ist kein Geheimnis ..."

Quelle: Eurosport

Carl gestürzt

Victoria Carl (Zehla-Melis/24. in der Qualifikation) stürzte im Viertelfinale an einer Steigung und schied aus.
Die Polin Izabela Marcisz hat am letzten Anstieg versucht "außen an mir vorbeizugehen und hat mir dabei den Stock weg getreten", sagte Carl, die dadurch keine Chance mehr hatte, die zuvor entstandene Lücke zu schließen.
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Bitteres Aus: Carl stürzt im WM-Viertelfinale

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Coletta Rydzek (Oberstdorf/23.) verfehlte das Halbfinale über die Zeit um nur 98 Hundertstelsekunden.
Die vierte deutsche Starterin Sofie Krehl (Oberstdorf) hatte zuvor nach einem Sturz in der Qualifikation den Einzug ins Viertelfinale um lediglich 0,1 Sekunden verpasst.
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Frauen-Finale im Sprint: Vierfach-Sieg für Schweden

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Valnes und Taugböl sauer

Bei den Männern ging Gold und Silber zwar an Norwegen, zwei weitere norwegische Starter hatten aber Pech: Haavard Solaas Taugböl stürzte im Viertelfinale im Clinch mit dem Schweden Marcus Grate, der Quali-Schnellste Erik Valnes kam im Halbfinale in Führung liegend zu Fall.
Valnes brach dabei der Ski, den er wutentbrannt wegschleuderte. "So ein Müll. Unglaublich, was da passiert ist", schimpfte er bei "Viaplay": "Ich habe einen starken Schlag hinten auf den Ski bekommen", erklärte er seinen Bauchplatscher.
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Mitfavorit Valnes stürzt und schleudert gebrochenen Ski weg

Quelle: Eurosport

"Das war ein Scheißtag", sagte Taugböl bei Eurosport: "Das war natürlich nicht der Plan. Wenn's mein eigener Fehler gewesen wäre, könnte ich besser damit leben. Ich bin in meiner Spur geblieben, dann ist es eng geworden. Meine 1,70 Meter gegen seine 1,90 Meter ging dann nicht gut aus für mich. Es ist wirklich scheiße!"
Trainer Eirik Myhr Nossum meinte indes zu Taugböl: "Der Schwede hat ihn aus seiner Spur gedrückt." Grate bekam allerdings keine Strafe.
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Highlights Sprint der Frauen: Alles Schweden, oder was?!

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Brugger chancenlos, Hennig verzichtet

Janosch Brugger (Schluchsee) war als einziger männlicher DSV-Starter im Sprint nach Platz 29 in der Qualifikation im Viertelfinale chancenlos, wurde dort Letzter seines Laufs.
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Gimmler scheitert im WM-Halbfinale - Rang elf am Ende

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Katharina Henning hatte etwas überraschend auf eine Teilnahme am Sprint verzichtet. Die beste DSV-Athletin des Winters wird nun wohl am Samstag im Skiathlon über 15 km (live bei Eurosport und discovery+) in die Titelkämpfe einsteigen.
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(SID)
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Vier Mann stürzen im Feld - Kläbo im Zielsprint "übermütig"

Quelle: Eurosport

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