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Nordische WM 2025 in Trondheim: Jan Stölben erfüllt sich Lebenstraum - Stolz statt Frust beim Vulkaneifel-Wikinger
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Publiziert 27/02/2025 um 15:53 GMT+1 Uhr
Langläufer Jan Stölben erfüllte sich mit dem Start bei der Nordischen Ski-WM 2025 in Trondheim einen Lebenstraum - auch wenn er dabei stürzte. Auf die Teilnahme an dem Event in der norwegischen Wintersport-Metropole habe er noch mehr hingefiebert als auf die Olympischen Winterspiele, erklärte der deutsche Wahlnorweger nach seinem Auftritt. Einen Vorwurf an Janik Riebli wollte er nicht machen.
So ein Pech! Stölben stürzt bei WM-Debüt und scheidet aus
Quelle: Eurosport
Unglücksrabe? Nein, Glückspilz! Jan Stölben klopfte den Schnee vom Rennanzug, schluckte den Ärger runter und ließ seinen ganzen Stolz sprechen.
"Für mich ist einer meiner größten Träume in Erfüllung gegangen, hier in Norwegen an der Startlinie zu stehen", sagte der Skilangläufer aus der Vulkaneifel und blickte mit glänzenden Augen durch den WM-Hexenkessel aus Trondheim: "Das war immer mein Ziel, noch mehr als Olympia."
Dabei hätte der 27-Jährige allen Grund zu Grummel und Grimasse gehabt: Überraschend war Stölben am Donnerstag in der Qualifikation zum Freistil-Sprint auf Platz sieben gestürmt, lag dann in der ersten K.o.-Runde auf Halbfinalkurs - und wurde in der letzten Kurve vom stürzenden Schweizer Janik Riebli abgeräumt. Aus der Traum?
Von wegen! Stölben entschied sich gegen den Zorn, zeigte Größe. "Ich kann ihm da keinem Vorwurf machen. Klar, das ist definitiv bitter. Ich war hier in einer Topform", sagte er. Und wollte danach lieber über Norwegen sprechen.
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DSV-Pechvogel Stölben hadert nach Sturz: "Bitter und traurig"
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Stölben mit "spezieller Verbindung" zu Norwegen
"Ich habe mit dem Land eine ganz spezielle Verbindung", erzählte der "Vulkaneifel-Wikinger" aus Ernstberg, den selbst der Deutsche Skiverband als "Wahl-Norweger" anpreist: "Ich war immer schon ein Fan, hatte drei norwegische Rennanzüge und habe immer gesagt, dass ich hier mal eine WM laufen will."
Und mehr noch: "Meine Eltern und ich haben in der Nähe von Lillehammer eine Hütte, in der ich mich auf die WM vorbereitet habe. Und jetzt ist es unglaublich, diese Stimmung hier miterleben zu dürfen."
Nur eines wurmte ihn an diesem Tag, an dem das Sturzpech nebensächlich war: "Ich spreche noch sehr wenig Norwegisch. Kaffee bestellen - das geht. Aber sonst muss ich noch lernen."
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(SID)
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Highlights: Sundling und Kläbo sprinten dominant zu Gold
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