Alexander Stöckl bekommt Rückendeckung von Trainerkollege Thomas Thurnbichler: "Weiß, wie man mit Menschen umgeht"

Die Diskussion um den in der Kritik stehenden norwegischen Nationaltrainer Alexander Stöckl beschäftigt die gesamte Skisprungszene. Nach ÖSV-Star Stefan Kraft äußerte sich nun auch Polens Nationalcoach Thomas Thurnbichler zu dem Fall. "Was ich aus Gerüchten gehört und in den Medien gesehen habe, spiegelt nicht wider, wie ich Alex kenne", meinte der 34-Jährige gegenüber dem "Dagbladet".

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Er sei daher "überrascht", von den Anschuldigungen zu hören. Der A- und B-Kader der norwegischen Nationalmannschaft hatte zu Beginn des Jahres einen Beschwerdebrief an den nationalen Verband geschickt.
Darin wurde der Führungsstil von Stöckl, der seit 2011 Norwegens Skisprungstars trainiert, kritisiert und eine Veränderung im Trainerteam gefordert. Seither wird Stöckl von Magnus Brevig vertreten und ist selbst nicht mehr bei den Springen vor Ort.
Thurnbichler verteidigte seinen Landsmann weiter. Stöckl hatte den ehemaligen Skispringer selbst im Juniorenbereich trainiert. "Alex ist wirklich ein brillanter Kerl. Er weiß, wie man mit Menschen umgeht. Er war immer ein Anführer, deshalb bin ich sehr überrascht", so Thurnbichler.
Stöckl habe ihm gegenüber in einem Gespräch erwähnt, "dass er über das Team hinaus viele Verpflichtungen hatte. Dadurch hatten einige Athleten das Gefühl, dass er sich nicht um sie gekümmert hat", erklärte Polens Nationaltrainer. Mehr Details habe er aber auch nicht.
Wie es mit Stöckl im norwegischen Verband weitergeht, ist völlig offen.
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Quelle: Eurosport

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