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Norwegens Coach Alexander Stöckl reagiert auf den Beschwerdebrief seiner Skispringer: "Sehr belastend"
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Publiziert 20/02/2024 um 14:43 GMT+1 Uhr
Norwegens Trainer Alexander Stöckl hat sich auf Anfrage der "Deutschen Presse-Agentur" (dpa) am Montag zu den aktuellen Geschehnissen im norwegischen Skisprung-Team um seine Person geäußert: "Ich habe mich die letzten Wochen mit der Situation befasst und heute endlich die Möglichkeit bekommen, mit den Athleten zu sprechen", erklärte der Österreicher, der seit 2011 Norwegens Skispringer betreut.
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"Es war eine intensive und fruchtbare Sitzung, aber wir können zum jetzigen Zeitpunkt keine Schlüsse ziehen, was den weiteren Verlauf der Saison betrifft", so Stöckl weiter.
"Für mich persönlich waren die letzten beiden Wochen sehr belastend und ich muss mich einerseits um mich selbst und meine Familie kümmern und auch mit allen Kollegen sprechen, wie wir mit dieser Situation umgehen", sagte der 50-Jährige.
Vergangenen Mittwoch war bekannt geworden, dass die norwegischen Skispringer in einem Brief an das norwegische Skisprung-Komitee Cheftrainer Stöckl kritisierten haben.
Sowohl das A-Team als auch das B-Team habe unabhängig voneinander einen Beschwerdebrief verfasst. Dabei soll es vor allem die Menschenführung von Stöckl gehen, wird vermutet. Genaueres ist allerdings nicht bekannt.
Forfang: "Es geht nicht um die Ergebnisse"
"Wir können bestätigen, dass die Athleten nach den Skiflug-Weltmeisterschaften gemeinsam einen Brief an das Sprungkomitee geschickt haben. Es geht nicht um die Ergebnisse. Es geht um die Tatsache, dass wir glauben, dass dies nicht bis zum Frühjahr warten kann, da wir eine neue Mannschaft für die Saison zusammenstellen wollen", bestätigte Athletensprecher Johann-André Forfang in einer SMS dem norwegischen "Dagbladet".
Stöckl ist sein 2011 Cheftrainer der norwegischen Skisprung-Herren. Zusammen mit seinen Adlern feierte der Österreicher große Erfolge, zuletzt etwa den Gewinn der Vierschanzentournee sowie des Gesamtweltcups durch Halvor Egner Granerud in der Saison 2022/2023.
Stöckl legt Weltcup-Pause ein
Bei den vergangenen drei Weltcups im Willingen, Lake Placid und Sapporo war Stöckl nicht vor Ort.
"Ich bin zu Hause geblieben, um zu versuchen, die Situation zu klären und gleichzeitig die Sportler nicht zu stören", sagte er zuletzt gegenüber dem norwegischen Rundfunk "NRK". Magnus Brevig betreute das Team in Abwesenheit von Stöckl.
Ob der Cheftrainer beim Skiflug-Weltcup in Oberstdorf am kommenden Wochenende dabei sein wird, ist bislang nicht bekannt.
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