Mario Stecher weiter: "Andi Widhölzl hat in den vergangenen Jahren bereits hervorragende Arbeit für den ÖSV geleistet. Als Aktiver war er selbst immer ein Flieger-Typ, auch das entspricht den Anforderungen ans moderne Skispringen."

Widhölzl meinte: "Wir werden uns auf unsere Stärken konzentrieren. Mögliche Schwächen betrachte ich als Entwicklungsprozess. Wir haben zum Glück ein enormes Potenzial bei unseren Topspringern, auch der Nachwuchs drängt jetzt wieder nach vorne."

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Vierschanzentournee-Sieger und Team-Olympiasieger

Der Tiroler gewann in seiner Karriere 18 Weltcup-Springen und die Vierschanzentournee 1999/2000. Mit den ÖSV-Adlern holte er Olympia-Gold 2006 und zwei WM-Titel in Mannschaftsspringen. 2001 erlebte er einen schwarzen Tag in Österreichs Skisprung-Geschichte mit, als auf dem Rückweg vom Weltcup in Willingen das Auto mit Widhölzl, seinem Teamkollegen Martin Höllwarth und Alois Lipburger bei Füssen gegen einen Baum prallte. Während die beiden Springer weitgehend unverletzt blieben, kam Lipburger mit nur 44 Jahren ums Leben.

Widhölzls Vorgänger Felder hatte in der vergangenen Woche aus familiären Gründen seinen Rücktritt erklärt. In den zwei Jahren unter dem Nachfolger des glücklosen Heinz Kuttin hatten die Österreicher um Weltcup-Gesamtsieger Stefan Kraft wieder einen Schritt nach vorne gemacht.

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(SID)

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