DSV-Krise ruft Kritiker von Stefan Horngacher auf den Plan: DSV-Sportdirektor stärkt Bundestrainer den Rücken

Die deutschen Skispringer befinden sich derzeit in einer Krise. Nach einem vielversprechenden Saisonstart bleiben die erhofften Ergebnisse für die DSV-Adler aktuell aus. Aufgrund der anhaltenden Misserfolge werden die Stimmen nach einem neuen Bundestrainer immer lauter. DSV-Sportdirektor Horst Hüttel stellt sich zwar hinter Stefan Horngacher, fordert jedoch baldige Erfolge.

Highlights: DSV-Adler verzweifeln in Willingen bei Tschofenig-Sieg

Quelle: Eurosport

"In einem Wechsel würde ja auch ein Risiko stecken, deswegen ist das für uns nicht das Thema", sagte Hüttel am Rande des Weltcups in Willingen bei der "ARD".
Dabei vertraut der Sportdirektor dem Trainerteam und Cheftrainer Stefan Horngacher und glaubt, dass der Österreicher die Wende in dieser Saison noch schaffen kann.
"Wir werden uns sicher austauschen. Solange ich das Gefühl habe, dass er und die Athleten in einem Boot sitzen, ist immer noch die Chance da, dass sich etwas in die richtige Richtung bewegt", bleibt Hüttel trotz der ausbleibenden Ergebnisse in den letzten Wochen weiter optimistisch.
Trotzdem fordert der sportliche Chef im DSV kurzfristig bessere Ergebnisse von den deutschen Skispringern - und vor allem von Horngacher: "Es liegt jetzt auch an Steff, die richtigen Schlüsse zu ziehen."

Vierschanzentournee wird zum Wendepunkt

Die DSV-Adler hatten ihren Weltcup-Winter mit sechs Siegen (fünfmal Pius Paschke, einmal Andreas Wellinger) vielversprechend begonnen und gehofft, nach 23 Jahren erstmals wieder die Vierschanzentournee nach Deutschland zu holen.
Doch entgegen der Erwartungen entwickelte sich die Tournee eher zu einem Wendepunkt in eine Abwärtsspirale, die ihren Tiefpunkt beim Weltcup in Willingen fand.
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Wichtiges Lebenszeichen: Wellinger überzeugt in Willingen

Quelle: Eurosport

Am Samstag erreichte Felix Hoffmann mit Platz 15 das beste Ergebnis für die Deutschen im Klassement und auch am Sonntag lief es kaum besser: Andreas Wellinger landete als Zwölfter knapp außerhalb der Top Ten, während die anderen enttäuschten.
Pius Paschke erreichte immerhin am Samstag den zweiten Durchgang, Karl Geiger dagegen verpasste an beiden Tagen den Einzug ins Finale.
Trotzdem ist sich Hüttel sicher, dass Horngacher und sein Team weiterhin die richtigen Akteure für den Job sind. "Ich merke, dass das Trainerteam noch zu 100 Prozent die Mannschaft erreicht", sagte Hüttel gut drei Wochen vor dem Start der WM in Trondheim.
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Nächster Rückschlag: Paschke verpasst Finale

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